3. Liga: Alle Bewerber erhalten Lizenz für Saison 2020/21

DFB äußert sich zu Stadien

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 29.06.2020 | 11:57
Yannick Deichmann vom VfB Lübeck.

Der VfB Lübeck und Yannick Deichmann gehen kommende Saison in der 3. Liga an den Start. ©imago images/Stefan Großmann.

Der DFB hat das Zulassungsverfahren für die Saison 2020/21 abgeschlossen und alle Bewerbern grünes Licht ergeben: Alle Vereine, die sich sportlich für die 3. Liga qualifizieren, erhalten auch eine Lizenz für die Teilnahme. Das teilte der Verband am heutigen Montag mit.

Durch Corona wurde das Lizenzierungsverfahren für die kommende Spielzeit modifiziert. War zuvor der Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Bedingung für die Lizenz, verzichtete der DFB in diesem Jahr darauf.

Stadionfragen geklärt

Auch alle bisher feststehenden Aufsteiger – der 1. FC Saarbrücken, Türkgücü München und der VfB Lübeck – erfüllten die Zulassungsvoraussetzungen und gehen daher in der 3. Liga an den Start. Auch der Sieger der Relegation, Lok Leipzig und der SC Verl, erfüllen nach Angaben des DFB die Voraussetzungen.

Zudem äußerte sich der Verband auch zu den Spielstättten einiger Klubs, die noch kein Stadion vorweisen konnten, dass die Bedingungen erfüllt. So wird der KFC Uerdingen auch 2020/21 seine Heimspiele in Düsseldorf austragen.

Türkgücü München wird seine Gegner am Würzburger Dallenberg empfangen, zudem sind auch das Grünwalder Stadion sowie das Olympiastadion eingeplant. Das Olympiastadion allerdings unter Vorbehalt, da dort noch Vorgaben für die 3. Liga zu erfüllen sind.

Sollte das Herrmann-Neuberger-Stadion des 1. FC Saarbrücken bis zum Saisonstart die Bedingungen nicht erfüllen, tritt der Aufsteiger der Regionalliga Südwest am Bornheimer Hang an, eigentlich Heimspielstätte des FSV Frankfurt. Sollte Verl die Relegation gegen Leipzig für sich entscheiden, wird der SC in die Arena des künftigen Zweitligisten Paderborn ausweichen.