3. Liga mit 22 Klubs?

Niedersachsen fordert Aufstockung

Rainer Koch ist DFB-Vize-Präsident

DFB-Vize-Präsident Rainer Koch steht vor entscheidenden Monaten was die Zukunft der 3. Liga angeht. ©Imago/Jan Huebner

Die Reform der Regionalliga beschäftigt den DFB und die Vereine der 3. Liga bereits seit Monaten. Zuletzt hatten sich die Drittligisten für die Abschaffung des erst zu dieser Saison eingeführten vierten Abstiegsplatzes ausgesprochen. Nun gibt es aus Niedersachsen den Vorschlag die 3. Liga auf 22 Vereine aufzustocken.

Fünf Aufsteiger, fünf Absteiger?

Nach Informationen des „Kicker“ (Ausgabe vom 31.01.2019) sollen die elf Niedersächsischen Regionalligisten diese Lösung gegenüber einer Reduzierung der Regionalliga auf vier Staffeln befürworten. Aus der 3. Liga würden dann fünf Teams absteigen, die fünf Regionalligameister könnten sofort aufsteigen.

Die Niedersachsen befürchten durch eine Aufteilung der Regionalliga Nordost auf Bayern und den Norden zu weite Auswärtsfahrten und damit verbunden eine Kostenexplosion. Bei den Drittligisten stößt diese Option offenbar auf wenig Gegenliebe.

Bis zum 15. April soll eine Lösung gefunden werden. Das ist die Frist, die der DFB den Verbänden gesetzt hat, um einen Konsens zu finden, der entweder die Reduzierung auf vier Ligen oder einen Modus zur Ermittlung der vier Aufsteiger beinhaltet. Fest steht bereits, dass Südwesten und Westen in der bisherigen Form mit einem festen Aufsteiger erhalten bleiben. Bislang hat sich nur der Nordosten nicht abschließend geäußert. Ende Februar soll hier eine Tagung stattfinden.

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