3. Liga: Neue Aufstiegsregelung nur Übergangslösung

Änderung schon in drei Jahren?

DFB-Vizepräsident Rainer Koch.

Rainer Koch äußert sich zur neuen Aufstiegsregelung. ©imago images/Jan Huebner

Rund zwei Jahre lang waren der Auf- und Abstieg zwischen 3. Liga und den fünf Regionalligen ein Dauerthema – bis am vergangenen Freitag eine neue Aufstiegsregelung verabschiedet wurde.

Deren Ergebnis: Die Meister aus den Staffeln Südwest und West steigen künftig direkt auf, während aus den Staffeln Nord, Nordost und Bayern in einem jährlich rotierenden System ein Meister ebenfalls direkt aufsteigt und die anderen Beiden eine Relegation austragen.

Sie gilt nicht für die Ewigkeit. (Rainer Koch über die Neuregelung)

Dass das Thema damit vorerst zu den Akten gelegt werden kann, ist laut DFB-Vizepräsident Rainer Koch aber keineswegs der Fall. „Sie gilt nicht für die Ewigkeit. Die Vereine können auf dem DFB-Bundestag in drei Jahren selbst für Abhilfe sorgen, indem sie einen konsensfähigen Änderungsantrag stellen“, sagte Koch der Sport-Bild (Ausgabe vom 02.10.2019).

Somit entpuppt sich die zur Saison 2020/21 in Kraft tretende und als dauerhafte Lösung präsentierte Aufstiegs- als Übergangslösung. „Alle anderen diskutierten Modelle waren bisher nicht mehrheitsfähig“, so Koch zur Entscheidungsfindung.

In den vergangenen beiden Jahren scheiterten Reformpläne des Regionalligen-Systems unter anderem auch daran, dass die fünf Staffeln ihre Eigenständigkeit nicht aufgeben wollten.

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