30. Spieltag: Die Stimmen vor den Samstagsspielen

Was wird heute wichtig?

Heute gibt´s nur vier Partien am Samstag, Jena gegen Magdeburg wurde abgesagt. Die restlichen Partien liefern jedoch allesamt Brisanz. Als Beispiel sei hier nur das Gastspiel von Hansa Rostock in Aalen genannt. Wir haben für Euch erneut die Stimmen dazu gesammelt und zeigen Euch damit, was heute wichtig wird.

Aalen vs Rostock:
VfR-Coach Peter Vollmann beschäftigte noch die Aufarbeitung der 1:6-Niederlage gegen Magdeburg. „Diese Leistung war inakzeptabel, vor allem gegenüber unseren Fans, die 1000 Kilometer auf sich genommen haben“, so der Trainer. Seine Mannschaft habe unter der Woche „intensiv trainiert“, um die Scharte auszumerzen. Gegen Rostock müsse dazu laut Vollmann jeder „ein Stück weit über sich hinauswachsen“.

Der unbedingte Wille, gewinnen zu wollen, muss wieder erkennbar sein. (Pavel Dotchev)

Vom Gegner erwartet sich Hansa-Coach Pavel Dotchev „eine Reaktion auf die Niederlage gegen Magdeburg“, diese müsse seine Mannschaft aber auch selbst zeigen. „Der unbedingte Wille, gewinnen zu wollen, muss wieder erkennbar sein.“ Ob Bischoff und der kranke Riedel mit wirken können sei noch offen, so der 52-Jährige weiter.

Paderborn vs Zwickau:
Vor dem Saisonfinale appelliert SCP-Coach Steffen Baumgart an den Zusammenhalt des gesamten Kaders: „Es geht nicht um die erste Elf. Alle Spieler müssen da sein, wenn sie gebraucht werden.“ Baumgart plane „ein oder zwei Veränderungen“ für das kommende Spiel ein, ließ sich allerdings nicht weiter in die Karten schauen.

„Wir werden mit einer breiten Brust auftreten“, gibt sich Gästetrainer Torsten Ziegner optimistisch und schickt kämpferisch hinterher: „Wir wollen überraschen.“ Paderborn habe gerade gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte „Federn gelassen“, so Ziegner, deswegen sei seine Mannschaft vor dem Duell mit dem Tabellenführer „nicht chancenlos“.

Unterhaching vs Würzburg:
Von einem „Highlight im Jahresplan“ spricht Hachings Coach Claus Schromm. Im Kasten steht erneut Lukas Königshofer, was der Trainer erklärt: „Er hat es einfach in den letzten Monaten als Nummer zwei sehr ordentlich gemacht, sich jetzt die Chance verdient zu spielen und diese genutzt.“ Für Ulrich Taffertshofer wird die Partie wieder zum Bruderduell: „Ich freue mich natürlich sehr darauf“, so der Mittelfeldspieler.

Damals musste ich ihm einen Jumbo-Burger bezahlen. (Emanuel Taffertshofer über das Brüderduell)

An die 0:2-Hinspielniederlage kann sich Bruder Emanuel Taffertshofer noch gut erinnern: „Damals musste ich ihm einen Jumbo-Burger bezahlen. Bislang haben wir noch nichts ausgemacht. Aber mal sehen, was ich gewinnen werde“, gibt er sich diesmal aber optimistisch. Sein Trainer Michael Schiele schließt sich an: „Wir wollen nach dem Sieg gegen Osnabrück die nächsten drei Punkte einfahren!“

KSC vs Meppen:
„Zufriedenheit ist Stillstand“, so Karlsruhes Coach Alois Schwartz. Seine Mannschaft müsse daher den „Fokus immer hoch legen“. Meppen sei eine „sehr ehrliche Mannschaft bei der wir zunächst über den Kampf kommen müssen bevor wir unsere spielerische Überlegenheit ausspielen können“, so der Trainer der Badener.

Im Hinspiel besiegte der SVM Karlsruhe noch mit 2:0, danach startete der KSC seine starke Serie. „Es hat bei uns angefangen und kann gegen uns auch enden. Ich hätte nichts dagegen“, gibt sich Christian Neidhart in der Neuen Osnabrücker Zeitung angriffslustig. Können die Emsländer dem Favoriten erneut ein Bein stellen? Hier Vorbericht lesen!

Noch kein Konto bei 3.Liga-Sponsor bwin? Jetzt anmelden & bis zu 100€ Willkommensbonus kassieren!