Aufsteiger: Wer kommt 2018 hoch?

Diese Teams liegen in den Regionalligen vorne

Björn Ziegenbein jubelt. Steigt Energie Cottbus in dieser Saison auf?

Björn Ziegenbein und Energie Cottbus sind auf Kurs in die dritte Liga. ©Imago/Matthias Koch

In vielen Ligen ist bereits ein Drittel der laufenden Saison wieder rum, Zeit sich über die möglichen Aufsteiger aus den regionalen Staffeln in die dritte Liga zu informieren. Wir haben für Euch eine Übersicht erstellt, wer im Frühjahr kommenden Jahres den Sprung in die Aufstiegsrelegation schaffen kann.

Regionalliga Bayern
Die Spitzenposition nimmt klar der TSV 1860 München ein. Mit 38 Punkten führen die Löwen die Tabelle souverän an, erst ein Spiel verlor die Truppe von Trainer Daniel Bierofka. Die individuelle Klasse von Spielern wie Jan Mauersberger (180 Zweitliga-Spiele) oder Sascha Mölders (103 Bundesliga-Partien) macht den Unterschied aus.

Vor der Saison standen mit Bayern München II und Schweinfurt zwei weitere Aufstiegskandidaten parat, die jedoch mit den Giesingern nicht mithalten konnten. Schweinfurt hat bereits 13 Punkte Rückstand auf den TSV, der FCB II sogar schon 19 Zähler.

Regionalliga Südwest
Nicht viel spannender gestaltet sich die Lage derzeit in der Regionalliga Südwest. Dort darf bekanntermaßen nicht nur der Meister in die Relegation, sondern auch der Zweitplatzierte. Diese Plätze sind momentan von den Kickers Offenbach und dem 1. FC Saarbrücken besetzt.

Dahinter tummelt sich mit den ebenfalls ambitionierten Mannheimern sowie der SV Elversberg das weitere Verfolgerfeld. Der Abstand zwischen Rang zwei und drei beträgt allerdings bereits neun Punkte.

Regionalliga West
Eine ganz andere Situation ergibt sich im Westen des Landes, dort konnte sich noch keine Mannschaft entscheidend absetzen. Ganz oben dabei sind der KFC Uerdingen sowie Viktoria Köln, beide Vereine können einen starken Kader mit bereits reichlich Drittliga-Erfahrung vorweisen.

Zu den zwei Favoriten gesellt sich momentan der SV Rödinghausen, der mit vielen jungen Spielern erfolgreich ist und das beste Heimteam der Liga darstellt sowie der SV Wuppertal, der das Wort Aufstieg jedoch noch nicht in den Mund nehmen will. Bei einer Prognose ist jedoch Vorsicht geboten denn Rang eins und Platz neun trennen in der Regionalliga West nur sechs Punkte.

Regionalliga Nordost
Ähnlich wie in Bayern ist auch in der Regionalliga Nordost der Tabellenführer enteilt. Energie Cottbus gewann neun von zehn Spielen, bei einem Unentschieden und kassierte dabei erst zwei Gegentore.

Die Mannschaft von Trainer „Pele“ Wollitz besteht aus jungen, entwicklungsfähigen Spielern, außerdem stehen Routiniers wie Björn Ziegenbein auf dem Platz. Für die Tore sorgt Streli Mamba, der in sieben Partien neun Treffer erzielte. Bekommen die Cottbuser kein Leistungstief, wird es schwer sie noch von Platz eins zu verdrängen.

Regionalliga Nord
In der Regionalliga ist möglich, was in der Bundesliga ausgeschlossen scheint: Der HSV steht oben. Die zweite Mannschaft der Hamburger hat von elf Partien noch keine verloren und sich so einen Sechs-Punkte-Vorsprung auf Weiche Flensburg erarbeitet. Weiche hat allerdings ein Spiel weniger.

Aufstiegsaspirant Lübeck ist stark gestartet, verlor jedoch drei der letzten vier Partien. Kommt der VfB allerdings wieder so wie zu Beginn der Saison ins Rollen, kann er um Platz eins noch ein Wörtchen mitreden.

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