Chemnitzer FC: Ziffert glaubt an Wende

Sportvorstand betont Zuversicht

Hofft auf Erfolgserlebnis: CFC-Sportvorstand Steffen Ziffert

Vertraut Mannschaft und Trainer: CFC-Sportvorstand Steffen Ziffert © imago/picture-point

Trotz des Sturzes auf einen Abstiegsplatz will die Führung des Chemnitzer FC nicht in Panik verfallen. Sportvorstand Steffen Ziffert betonte nach der unglücklichen 1:2-Pleite beim SV Wehen Wiesbaden nachdrücklich sein Vertrauen in das Team von Trainer Horst Steffen.

Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt. (CFC-Sportvorstand Steffen Ziffert)

„Für mich zählt jetzt nicht der Tabellenstand. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt“, sagte Ziffert der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 18.09.2017) mit Blick auf die Leistung in über einstündiger Unterzahl nach dem Platzverweis für Laurin von Piechowski.

Enttäuschung über verpassten „Aha-Effekt“

Der 53-Jährige trauerte dem in der Schlussphase aus der Hand gegebenen Vorsprung nach: „Ein Sieg in Unterzahl wäre optimal gewesen für einen Aha-Effekt.“ Zur Trendwende fehle nur ein Erfolgserlebnis. Das werde aber kommen, meinte Ziffert weiter, da sei er sicher.

Durch das insgesamt achte Pflichtspiel der Saison in Folge ohne Sieg ist der CFC auf den vorletzten Tabellenrang abgestürzt. Zuletzt befanden sich die Himmelblauen vor über dreieinhalb Jahren (Februar 2014) in der Abstiegszone.

Steffen setzt bis zum nächsten Spiel am Mittwoch gegen das Überraschungsteam Fortuna Köln auf eine Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche. Der Coach ließ der Mannschaft am Sonntag den trainingsfreien Tag zur Erholung, übte aber auch offen Kritik.

Zielschreibe seines Ärgers war von Piechowski. „Er ist einfach ungeschickt zur Sache gegangen und schaltet viel zu spät“, monierte Steffen das Verhalten des Rotsünders vor dem Platzverweis. Er habe ihm auch die Meinung gesagt und Tacheles geredet, ergänzte der CFC-Trainer.

Ansonsten hofft Steffen, dass seinem Team der zeitliche Abstand über die Enttäuschung über das Ergebnis in Wiesbaden hinweghilft: „Die Spieler müssen die Köpfe frei bekommen.“

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