Hansa Rostock: Scherffs Geduld endlich belohnt

Erster Drittliga-Einsatz seit 1022 Tagen

Pavel Dotchev und Lukas Scherff

Hielt Wort. Pavel Dotchev (l.) belohnte Lukas Scherff gegen Aalen für seinen Trainingseinsatz. ©Imago/Eibner

Pavel Dotchev steht zu seinem Wort. Vor gut vier Wochen erklärte der Hansa-Trainer laut nnn.de, dass Eigengewächs Lukas Scherff „bald zu seinem Einsatz kommt“. Am Wochenende war es dann endlich so weit. 1022 Tage nach seinem letzten von zwei Drittliga-Einsätzen durfte der gebürtige Schweriner wieder Profi-Luft schnuppern. Neunmal stand der 21-Jährige in dieser Saison zuvor im Kader, ohne auch nur eine Minute auf den Platz zu dürfen.

Offensiver Part nicht ungewohnt

Dass dies für jeden Fußballer frustrierend ist, erklärt sich von selbst. Scherff ließ sich allerdings nicht hängen, drängte sich im Training auf und zeigte seinem Coach, dass er bereit sei. Da Dotchev aufgrund der beständigen Leistungen von Fabian Holthaus aktuell keinen Grund hat, hinten links etwas zu ändern, er aber Scherff für seinen Eifer belohne wollte, durfte das Rostocker Eigengewächs nach seiner Einwechslung gegen Aalen den offensiven Part bekleiden.

Eine Rolle, die dem bei Hansa als linken Außenverteidiger ausgebildeten Scherff nicht fremd ist. Während seiner Ausleihe an Regionalligist FC Schönberg kam der 21-Jährige zum Großteil im linken Mittelfeld zum Einsatz. Wenngleich ihn Dotchev bislang als Back-Up für die Linksverteidiger-Position sieht, wird dem Trainer auch nicht entgangen sein, dass Scherff in seiner Spielzeit gegen Aalen die eine oder andere gelungene Aktion im Angriffsspiel verzeichnen konnte.

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