Landespokal: Die Stimmen der Drittligisten

Was sagen Enochs, Härtel und Co.?

Würzburgs Trainer Michael Schiele nach dem Gewinn des Länderpokals

3:0 gegen Aschaffenburg: Michael Schiele und der FWK sicherten sich souverän den Landespokal. © Imago Images/foto2press

Überaus erfolgreich spielten die Drittligisten in ihren jeweiligen Landespokal-Endspielen. Nur Fortuna Köln und der FSV Zwickau konnten die regionale Trophäe nicht gewinnen – dafür mit dem Chemnitzer FC ein kommender Drittligist, der die Schwäne mit 2:0 bezwang.

Deutlich machten es der FC Hansa Rostock sowie die Würzburger Kickers, während Kaiserslautern lange zittern musste. In unserer Übersicht seht Ihr nochmal alle Ergebnisse der Drittligisten im Landespokal und lest darunter die Stimmen der Trainer.

DrittligistGegnerErgebnis
RostockTorgelow4:1
ZwickauChemnitz0:2
CottbusRathenow1:0
WürzburgAschaffenburg3:0
Fortuna KölnAachen1:3
KFCWuppertal2:1
HalleHalberstadt2:0
KaiserslauternWorms2:1

Hansa Rostock:
„Wir haben unsere Pflichtaufgabe souverän erfüllt“, so Trainer Jens Härtel unaufgeregt auf der Pressekonferenz nach der Partie, in der der FCH keine Zweifel an einem Sieg aufkommen ließ. „Es ist nicht immer einfach, der Favoritenrolle gerecht zu werden. Nun freuen wir uns auf die Auslosung für den DFB-Pokal.“

Chemnitzer FC:
CFC-Trainer David Bergner sah in dem Sachsenpokalfinale auf der PK nach dem Spiel „Werbung für den Fußball“, bei der jeder seiner Spieler „alles rausgehauen“ und die Fans die Mannschaft „nach vorne gepeitscht“ hätten. „Im Pokal geht es nicht um verdient oder unverdient, sondern dass man den Pokal gewinnt“, so Bergner weiter: „Damit krönen wir eine fantastische Saison.“

FSV Zwickau:
Zwickaus Coach Joe Enochs monierte „wenige Torchancen“ seiner Mannschaft. Zum CFC sagte Enochs in der ARD, er habe „eine Mannschaft gesehen, die sehr oft liegengeblieben ist“. Spielfluss kam so selten auf, so der Fußballlehrer weiter. „Aber das ist so im Pokal und deswegen müssen wir dem Chemnitzer FC zum Sieg gratulieren.“

Würzburger Kickers:
„Wir waren von Beginn an konzentriert und wussten, dass Aschaffenburg massiv stehen und diszipliniert Defensivarbeit leisten wird“, gibt FWK-Trainer Michael Schiele auf der Vereinshomepage zu Protokoll. Seine Lösung: Ein Tor in der ersten Halbzeit und ein „noch besseres Positionsspiel“ in der zweiten Halbzeit.

Energie Cottbus:
Keine rechte Freude wollte bei Trainer Pele Wollitz aufkommen: „Ich fühle mich immer noch absolut leer und hatte vorhin Tränen in den Augen“, gibt sich der Coach hinsichtlich des Abstiegs in die vierte Liga am vergangenen Wochenende noch bedrückt. Allerdings: „Der Landespokalsieg ist für unseren Verein enorm wichtig. Die finanziellen Mittel brauchen wir, um die Zukunft gestalten zu können“, so Wollitz auf der Vereinshomepage.

Fortuna Köln:
Bedeckt gab sich Fortuna Köln nach der 1:3-Niederlage gegen Alemannia Aachen. Auf der Twitter-Seite der Südstadtlegende wurde kurz zusammengefasst: „Ein trauriges Ende nach einer traurigen Saison“.

Hallescher FC:
„Der Titel ist schön für den Moment, wir werden ihn auch genießen, aber er wird uns für die Zukunft nicht helfen“, deutet HFC-Trainer Torsten Ziegner in der ARD an, sich nicht lange auf dem Pokalsieg auszuruhen. Zum eher mauen Auftritt seiner Mannschaft sagte Ziegner: „Wir haben es die ganze Saison ordentlich gemacht, da kann auch mal so ein Spiel dabei sein. Wichtig war zu gewinnen und das haben wir getan.“

FCK:
Mit 0:1 ging der FCK gegen Worms in die Pause. „Wir haben viel zu umständlich, viel zu langsam gespielt, viele Zweikämpfe verloren, viele zweite Bälle nicht gewonnen“, kritisiert Trainer Sascha Hildmann in der ARD den Auftritt in der ersten Halbzeit. Der erleichterte Coach spricht von einem „sehr, sehr glücklichen Sieg“, gefeiert werden darf trotzdem: „Wir müssen uns auch nicht entschuldigen, wenn wir Pokalsieger werden.“

KFC Uerdingen:
KFC-Trainer Heiko Vogel sah „Dramaturgie bis zum Schluss“, wie er im Vereinsradio sagt. Er „genieße das“, so der 43-Jährige weiter und richtet ein „großes Kompliment an meine Mannschaft und ein ebenso großes Kompliment an den Wuppertaler SV“.

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