Regionalliga Nord: Stand im Aufstiegsrennen

Drei Klubs marschieren vorneweg

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Donnerstag, 03.12.2020 | 08:00
Eren Dinksci gegen den SSV Jeddeloh II.

Mit sieben Treffern ist Eren Dinkci aus der Werder U23 der erfolgreichste Torjäger der Regionalliga Nord. ©imago images/foto2press

In der Spielzeit 2020/21 ist vieles anders, ein Umstand wird sich aber nicht ändern: Am Saisonende stehen vier Klubs aus den Regionalligen als Aufsteiger in die 3. Liga fest. Liga-Drei.de wirft einen Blick in die fünf Staffeln, erklärt die Aufstiegsregelung und beleuchtet die Vereine, die gerade auf Aufstiegskurs sind. Heute ist die Regionalliga Nord dran.

Ausgangslage & Aufstiegsregelung

Die 22 Teams der Nord-Staffel wurden in zwei Gruppen zu je elf Mannschaften unterteilt, die Gruppen Nord und Süd. Dort treffen alle Mannschaften in Hin- und Rückspiel aufeinander, anschließend qualifizieren sich die fünf Erstplatzieren jeder Gruppe für ihre jeweilige Meisterrunde. Dort spielt Jeder gegen Jeden.

Am Ende trifft der Meister der Gruppe Nord auf den Meister der Gruppe Süd, um den Relegationsteilnehmer zu ermitteln. Dieser wird es dann mit dem Vertreter der Regionalliga Bayern zu tun bekommen.

Welche Klubs liegen auf Kurs?

Die Favoriten
Weiche Flensburg ist in der Gruppe Nord das Maß aller Dinge. 24 Punkte hat die Mannschaft von Thomas Seliger nach neun Partien bereits auf dem Konto, unterlag nur der Reserve des HSV.

Getreu dem alten Spruch „Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften“, kann sich Weiche auf sein Abwehrbollwerk verlassen. Erst sechs Gegentreffer mussten hingenommen werden. Mit acht Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Teutonia Ottensen hat Flensburg so bereits kurz vor der Hälfte der Hauptrunde ein ordentliches Polster angelegt.

Deutlich enger geht es hingegen in der Gruppe Süd zu. Hier liegt der TSV Havelse in Front. Mit 20 Punkten ist die Ausbeute zwar nicht ganz so üppig wie in Flensburg, 22 erzielte Tore sind aber der Spitzenwert in der Regionalliga Nord. Die Torgefahr sorgt auch dafür, dass die Zweitvertretung eines Bundesligisten mit Rang zwei Vorlieb nehmen muss.

Die Rede ist von der Werder Bremen U23. In der 3. Liga kein Unbekannter, ist der Nachwuchs von der Weser das Non plus ultra, wenn es um das Spiel gegen den Ball geht. Nur fünf Gegentore kassierte die Mannschaft von Trainer Konrad Fünfstück bislang. Bei einem Spiel weniger als Havelse, das zudem noch zwei Mal Gegner von Bremen ist, hat die Reserve den Sprung an die Tabellenspitze zudem in der eigenen Hand.

Die Verfolger
Da sich jeweils die fünf Erstplatzieren in den Gruppen für die Meisterrunde qualifizieren, sind theoretisch noch alle Klubs im Rennen. Mit Blick auf die bisherige Ausbeute ist aber klar, dass manche Teams hier deutlich schwungvoller in die verbleibende Runde starten dürften.

In der Gruppe Nord sind das unter anderem Ottensen, Eintracht Norderstedt oder der FC St. Pauli II, die jeweils 16 Punkte auf dem Konto haben. In der Gruppe Süd konnte sich der BSV Rehden an die Fersen des Spitzenduos heften.

Wie sieht es in den anderen Regionalliga-Staffeln aus? Hier geht’s zu allen bisher erschienen Zwischenständen.