Regionalliga Südwest: Stand im Aufstiegsrennen

Enge Tabellenspitze

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Samstag, 05.12.2020 | 07:30
Elversberg-Coach Horst Steffen.

Horst Steffen sitzt seit rund zwei Jahren in Elversberg auf dem Trainerstuhl. ©imago images/Eibner

In der Spielzeit 2020/21 ist vieles anders, ein Umstand wird sich aber nicht ändern: Am Saisonende stehen vier Klubs aus den Regionalligen als Aufsteiger in die 3. Liga fest. Liga-Drei.de wirft einen Blick in die fünf Staffeln, erklärt die Aufstiegsregelung und beleuchtet die Vereine, die gerade auf Aufstiegskurs sind. Zum Abschluss nehmen wir uns die Regionalliga Südwest vor.

Ausgangslage & Aufstiegsregelung

Auch im Südwesten fällt die Regionalliga in der Saison 2020/21 etwas größer aus, 22 Mannschaften gehen an den Start. So wartet ein Mammutprogramm von 42 Spieltagen auf die Teams. Der Meister muss sich dann allerdings nicht mehr durch die Relegation quälen, sondern steigt direkt in die 3. Liga auf.

Welche Klubs liegen auf Kurs?

Die Favoriten
Zwei Klubs liegen punktgleich vorne, die bessere Tordifferenz sorgt allerdings dafür, dass der SC Freiburg II die Südwest-Staffel anführt. Mit 34 Toren ist kein anderer Klub so hungrig wie der Nachwuchs des Bundesligisten, speziell in der Fremde lief es mit 22 Toren in sechs Partien äußerst gut.

Das prominenteste Gesicht im Kader der Breisgauer ist zweifelsohne Johannes Flum. Mit der Erfahrung von jeweils über 100 Erst- und Zweitligaspielen kehrte der Ex-Frankfurter & -St. Paulianer im Sommer zu seinem Jugendklub zurück.

Ein Spiel mehr hat der TSV Steinbach bislang absolviert, allerdings auch das Hinspiel gegen Freiburg mit 2:4 verloren. Im Vorjahr noch Dritter in der Endabrechnung, sorgte der Klub auch im DFB-Pokal für Aufsehen und war in der 1. Runde Zweitligist Sandhausen nur denkbar knapp mit 1:2 unterlegen.

Die Verfolger
Seit der Ausflug in die 3. Liga 2013/14 mit dem sofortigen Abstieg endete, hat sich die SV Elversberg in der Spitzengruppe der Südwest-Staffel etabliert. Schlechter als Platz fünf schnitt der Klub seitdem nicht ab, scheiterte zudem in der Relegation 2017 an Unterhaching.

Mit Nico Karger (1860 München) und Luca Schnellbacher (Münster) sowie Rückkehrer Kevin Koffi (Mannheim) kam im Sommer viel Erfahrung, bei drei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze ist noch alles möglich. Das gilt auch für den FC Homburg, der mit fünf ungeschlagenen Partien vor der Unterbrechung Platz vier festigen konnte.

Komplettiert werden die Top-6 von zwei Klubs, die an ihre höherklassige Vergangenheit anknüpfen wollen. Die Kickers Offenbach und der FSV Frankfurt spielten einst in der 1. bzw. 2. Bundesliga, sind aber tief gefallen und bestreiten Ihr achtes bzw. viertes Jahr in der Regionalliga.

Wie sieht es in den anderen Regionalliga-Staffeln aus? Hier geht’s zu allen bisher erschienen Zwischenständen.