Rot-Weiß Erfurt: Was wurde aus den Abgängen 2017?

Das machen Erb, Tyrala & Co. jetzt

Mario Erb im Trikot von Rot-Weiß Erfurt. Jetzt kickt der Abwehrspieler für den KFC Uerdingen.

80 Mal trug Mario Erb das RWE-Trikot, jetzt ist er Abwehr-Chef und Kapitän in Uerdingen. ©Imago

Das RWE-Personalkarussell drehte sich im Sommer kräftig. 13 Spieler nahmen Abschied vom Steigerwald, darunter Leistungsträger wie Mario Erb. Der 27-Jährige schloss sich dem KFC Uerdingen an und belegt mit seinem neuen Verein die Spitzenposition in der Regionalliga West.

Im Gespräch mit Liga-Drei.de, spricht der 27-Jährige über die Gründe für seinen Wechsel ins Rheinland. Der Verein habe sich am meisten um ihn bemüht, „deswegen habe ich mich für das Projekt und für das was hier entstehen kann entschieden“.

Stehen noch fast täglich in Kontakt (Mario Erb über seine Erfurter Ex-Kollegen)

Für den momentanen Erfolg des KFC macht Erb nicht allein die mit acht Gegentoren in elf Spielen beste Abwehr der Liga verantwortlich. Vielmehr verteidige die Mannschaft als Kollektiv sehr gut, „das fängt in vorderster Linie mit dem Anlaufen an“.

Mit seinen Ex-Kollegen in Erfurt steht der Kapitän der Uerdinger „noch fast täglich in Kontakt“, außerdem drückt der Innenverteidiger RWE stets die Daumen, verfolgt „jedes Spiel im Livestream wenn es möglich ist“ und hofft dabei, „dass sie so schnell wie möglich viele Punkte für den Klassenerhalt sammeln“.

Das machen die anderen Abgänge

Okan Aydin:
Für den Dribbler läuft es beim Chemnitzer FC alles andere als optimal. Stand er in den ersten sieben Spielen stets auf dem Platz, berief ihn Trainer Horst Steffen zuletzt viermal in Folge nicht mehr in den Kader.

Erik Domaschke:
Emsland statt Erfurt hieß es für den Torhüter im Sommer. Der gebürtige Leipziger hütete in allen zehn Saisonspielen des SV Meppen den Kasten und hat eine bärenstarke Heimbilanz: In drei der letzten vier Partien in der Hänsch-Arena blieb er ohne Gegentreffer.

Aloy Ihenacho:
Ihenacho stürmt jetzt für Oberhausen. Beim Tabellenzweiten der Regionalliga West ging es für den 22-Jährigen gleich gut los, in seinem ersten Spiel für RWO erzielte er zwei Treffer im Pokal. Seitdem wartet er jedoch in fünf Ligapartien auf ein Tor.

Amer Kadric:
Nach der Leihe zum SC Wiedenbrück kehrte Amer Kadric zunächst nach Erfurt zurück, verabschiedete sich jedoch am Ende der Transferphase endgültig und zwar nach Auerbach. Für den VfB stand er bislang vier Mal auf dem Feld, jedoch noch nie über die vollen 90 Minuten. Auerbach belegt derzeit Rang 15 der Regionalliga Nordost.

Julian Löschner:
Nachdem der 21-Jährige bereits in der letzten Saison nach Schweinfurt ausgeliehen war, verließ Löschner RWE im Sommer auf längere Sicht. Bei Kaiserslautern II ist der 21-Jährige ein unverzichtbarer Teil der Mannschaft. In allen zehn Saisonspielen stand er auf dem Platz und hat damit einen großen Anteil am momentanen fünften Tabellenplatz in der Oberliga.

Jannis Nikolaou:
Der Innenverteidiger hat bei den Würzburger Kickers große Konkurrenz, setzte sich jedoch von Anfang an als Stammspieler durch. Am 19. Spieltag trifft Nikolau auf seine ehemaligen Teamkollegen, dann steht nämlich das Duell mit RWE auf dem Programm.

Maximilian Pommer:
Das Eigengewächs verabschiedete sich im Juli zu Lok Leipzig. Dort stand er gleich im ersten Ligaspiel auf dem Platz, seitdem fiel er jedoch mit Rückenproblemen aus. Bei der vergangenen Partie Leipzigs gegen Neustrelitz saß Pommer nach seiner Leidenszeit zumindest wieder auf der Bank.

Jonas Struß:
Circa 80 Kilometer östlich von Erfurt agiert Jonas Struß nun in der Abwehr von BSG Wismut Gera. Allerdings ist das Engagement des 20-Jährigen dort alles andere als erfolgreich. Mit erst einem Punkt aus sieben Spielen belegt Gera den letzten Platz der NOFV-Oberliga Süd, was jedoch weniger an der Defensive, als am ungefährlichen Sturm (drei Tore) liegt.

Sebastian Tyrala:
Der Mittelfeldspieler ist neben Karl-Heinz Lappe einer der beiden erfahrenen Spieler von Mainz II und führt die U23 als Kapitän an. In allen elf Spielen dirigierte er seine Nebenleute im zentralen Mittelfeld und hat damit Erfolg. Ein guter vierter Platz steht für die Mainzer Reserve momentan zu Buche.

Maik Baumgarten sowie Mikko Sumusalo sind momentan vereinslos, während Fabian Hergesell seine Karriere beendet hat.

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