Sandro Loechelt auf dem Sprung in Liga drei

Mittelfeldspieler überzeugt bei Mainzer U23

Sandro Loechelt von Mainz 05

Sandro Loechelt schwingt im Mittelfeld der Mainzer U23 das Zepter. ©Imago images/Martin Hoffmann

Bei der U23 des FSV Mainz 05 werden am Wochenende bange Blicke nach Köln gehen. Wenn dort Sonnenhof Großaspach gegen die Fortuna verliert, steigt die Reserve des Bundesligisten als Tabellenvierzehnter ab. Für Sandro Loechelt wäre es ein trauriger Abschied nach zwei Jahren am Bruchweg.

Der 23-Jährige war schon im letzten Jahr nach seinem Wechsel von Wormatia Worms schnell ein fester Bestandteil der FSV-Reserve geworden. In dieser Spielzeit schwang er sich gar zum Führungsspieler auf.

Nun verlässt der Mittelfeldspieler mit einiger Sicherheit die Mainzer nach Auslaufen seines Vertrages im Sommer. Neben den zahlreichen ambitionierten Südwest-Regionalligisten gibt es nach Informationen von Liga-Drei.de auch Interesse aus der 3. Liga am Allrounder.

Bei Großaspach auf dem Zettel?

In erster Linie kommen dabei Vereine wie Sonnenhof Großaspach in den Sinn. Sowohl bei Abstieg als auch bei Klassenerhalt müsste der Dorfklub sich schlagkräftig neu formieren, denn einige Verträge von Leistungsträgern laufen aus.

Bedarf bestünde vor allem im zentralen und offensiven Mittelfeld, wo Loechelt bevorzugt zum Einsatz kommt. Sogar auf der rechten Außenbahn half er schon vorne wie hinten aus. Meist formt er aber das Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff, initiiert den Spielaufbau nach eigener Balleroberung.

Auch als im Winter Dominic Peitz von Holstein Kiel als routinierte Verstärkung geholt wurde, musste der Rechtsfuß daher nicht um seinen Stammplatz bangen. Er übernahm im Gegenteil noch mehr Verantwortung, wie beim verwandelten Elfmeter gegen Steinbach am vergangenen Spieltag gesehen. Auch sonst tritt der Techniker oft die ruhenden Bälle, verwandelte sogar den ein oder anderem Freistoß direkt.

Diese Eigenschaft würde ihn wiederum bei der SGA interessant machen, denn Standardspezialist Zlatko Janjic ist einer der Aspacher, die nur bis zum Sommer Vertrag haben. Hinzu kommt, dass der Dorfklub sich gerne im Mainzer Nachwuchs umschaut. Makana Baku kam ebenso aus dem NLZ der Nullfünfer wie Ex-Trainer Sascha Hildmann.

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