VfL Osnabrück: Enochs entlassen

Auch Co-Trainer Schütte beurlaubt

Weiter im Ungewissen: Osnabrücks Coach Joe Enochs

Nicht mehr VfL-Trainer: Joe Enochs © imago

Update (11:30 Uhr):
Wie der VfL Osnabrück am Mittwochvormittag in einer Pressemitteilung bekannt gab, wurde Joe Enochs als Cheftrainer freigestellt. Neben ihm muss auch Co-Trainer Wolfgang Schütte seinen Hut nehmen. Wie es in den nächsten Wochen weitergeht, möchte der Klub auf einer Pressekonferenz am Nachmittag bekannt geben.

Ursrpünglicher Artikel:
Beim VfL Osnabrück ist die Frage nach der Zukunft von Trainer Joe Enochs weiter das beherrschende Thema. Trotz des Einzugs in Halbfinale des neidersächsischen Landespokals muss der Coach offenbar um seinen Platz auf der Bank des Tabellenvorletzten bangen.

Diese Fragen müssen anderen gestellt werden. (VfL-Trainer Joe Enochs zu seiner näheren Zukunft)

Enochs selbst konnte nach dem 5:0-Sieg bei Oberligist SVG Göttingen keine gesicherten Auskünfte zu seiner Situation an der Bremer Brücke geben und hat offenbar auch noch keine Zusicherung der Vereinsführung für eine Weiterbeschäftigung wenigstens bis zum nächsten Punktspiel gegen Aufstiegskandidat 1. FC Magdeburg (13. Oktober). „Ich kann dazu nichts sagen“, meinte der US-Amerikaner in der Neuen Osnabrücker Zeitung: „Diese Fragen müssen anderen gestellt werden.“

VfL-Spitze hält sich weiter bedeckt

Die VfL-Spitze mit Geschäftsführer Jürgen Wehlend, Sportchef Lothar Gans und Vizepräsident Uwe Brunn verfolgte den Auftritt der Lila-Weißen im Göttinger Stadion aufmerksam. Anschließend nahm jedoch keiner aus dem Trio Stellung zur Trainer-Frage. NOZ-Spekulationen zufolge soll jedoch zeitnah eine Entscheidung fallen, nachdem Enochs trotz der 1:4-Derbypleite am vergangenen Wochenende bei Preußen Münster und insgesamt nur einem Punkt aus den vergangenen vier Liga-Spiele immerhin für das Pokalspiel nochmals eine Galgenfrist bekommen hatte.

Ob das Pokal-Duell mit den zwei Klassen tiefer spielenden Göttingern allerdings ein Maßstab für die Perspektiven unter und für Enochs sein kann, muss als dahingestellt angesehen werden. Der Coach wertete die Leistung seines Teams dennoch als Zeichen und gab sich kämpferisch: „Man hat gesehen, dass sich die Mannschaft aus der Situation befreien will. Ich bin überzeugt, dass wir auch in der Liga wieder in die Spur kommen.“

Immerhin winkt Osnabrück durch den Erfolg in Göttingen die lukrative Teilnahme am DFB-Pokal 2018/19. Denn den VfL trennt nur ein Sieg vom Sprung ins Finale und die damit schon sichere Einnahme von 160.000 Euro für die erste Runde im nächsten Cup-Wettbewerb.

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