Sebastian Schuppan von den Würzburger Kickers gegen Timo Röttger von Großaspach

Kann Würzburg die Abstiegszone endgültig hinter sich lassen? ©Imago images/Jan Huebner

Am Montag kommt es noch einmal zu einem „Krisengipfel“ in der 3. Liga. Dabei hat die Mannschaft in der prekäreren Situation interessanterweise mehr Rückenwind: Großaspach trotzte dem FCK ein Remis ab, während Würzburg am letzten Spieltag gegen Unterhaching nicht wie erhofft den Anschluss ans vordere Mittelfeld herstellen konnte. Stattdessen heißt es auch für die Kickers wieder nach hinten schauen.

Sonnenhof Großaspach: Jetzt oder nie

Der Punkt gegen den FCK gab sicherlich Mut, doch blieb eben nur ein Punkt. Durch den Sieg von Viktoria Köln ist ein eigener Dreier zu Hause gegen Würzburg nun Pflicht. Es könnte die letzte Chance sein, den Abstiegskampf spannende zu halten. 

Das Trainer-Duo Mike Sadlo und Heiner Backhaus kann zufrieden sein mit der Elf, die in Kaiserslautern Stand hielt und sogar den Sieg verdient gehabt hätte. Viele Änderungen sind daher nicht zu erwarten. Einzig, dass Marin Sverko nach mehreren Einheiten mit dem Team nun als Linksverteidiger ins Team rückt, ist denkbar. Auf der anderen Seite fehlt Ken Gipson noch gesperrt, ebenso wie die Langzeitverletzten um Jamil Dem.

Vorne hofft der Dorfklub vor allem, dass Rückkehrer Matthias Morys seine alte Torgefahr wieder auf den Platz bringt. Zu Hause sind die Vorzeichen nicht schlecht, gelang der SG doch in sieben der letzten acht Heimspiele mindestens ein Tor.

Würzburger Kickers: Gleich mit den Neuen?

Die Würzburger Kickers waren sicherlich enttäuscht nach der Niederlage zu Hause gegen Unterhaching. Statt zu klettern, muss nun erstmal schnellstmöglich die Abstiegsgefahr gebannt werden. Dabei sollen mehrere Neuzugänge helfen. Dass davon zumindest einer beginnen wird, ist nicht unwahrscheinlich.

Die besten Chancen hat Saliou Sané, denn nach dem Wechsel von Patrick Breitkreuz nach Altglienicke gibt es durch die Sperre von Luca Pfeiffer keinen anderen echten Mittelstürmer. Der Neuzugang vom KSC ist zudem gegen den Ex-Klub sicherlich besonders motiviert. Jonas David und Niklas Hoffmann werden dagegen wohl erst einmal auf der Bank Platz nehmen.

Dabei wäre Verstärkung der Defensive gerade auswärts durchaus angebracht, denn nur drei Teams kassieren mehr Treffer auf fremden Plätzen als die Franken. Allerdings ging von den letzten fünf Spielen auswärts nur eines verloren.

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