Würzburger Kickers: Bytyqi im Winter weg?

FWK mit Sorgen im Angriff

Enis Bytyqi im Duell mit Marc Stein.

Gegen Cottbus hatte Enis Bytyqi (vorne) am 4. Spieltag einen seiner zwei Saisoneinsätze. ©Imago/HMB-Media

Es war vor allem zu Beginn der vergangenen Saison, als Enis Bytyqi sein Talent bei den Würzburger Kickers andeutete, sich allerdings damals bereits nicht auf dem Dallenberg durchsetzen konnte. Das gleiche gilt für die laufende Spielzeit, in der er in den ersten vier Partien zumindest als Alternative im Kader stand und auch zweimal eingewechselt wurde.

Danach allerdings verzichtete Trainer Michael Schiele auf den 21-Jährigen, der in den Jugendteams des 1. FC Magdeburg sowie von Werder Bremen ausgebildet wurde – obwohl der FWK-Coach in den jüngsten Spielen durchaus einiges an der Mannschaft verändert, um der Negativserie entgegenzuwirken.

Der Kicker (Ausgabe vom 22.11.2018) berichtet nun, dass Bytyqi bei einem passenden Angebot im Winter gehen könne. Grundsätzlich müsste ein potentieller neuer Klub Ablöse für den Stürmer bezahlen, sein Vertrag läuft noch bis Sommer nächsten Jahres. Fraglich ist allerdings, ob ihm Würzburg Steine in den Weg legen würde, auch wenn die Summe nicht den Wünschen entspräche.

Wer sorgt für die Tore?

Stattdessen könnten die Kickers den freigewordenen Kaderplatz dafür nutzen, im Angriff nochmal nachzubessern. Orhan Ademi hat seine Knipser-Fähigkeiten zwar bewiesen, vergibt allerdings auch viele Chancen und fand sich zuletzt auf der Bank wieder.

Auch Dominic Baumann ist derzeit nicht in Topform. Patrick Breitkreuz, der meist nur als Joker kam und erst jüngst gegen Zwickau sein Startelf-Debüt feierte, ist die alleinige Goalgetter-Rolle beim FWK noch nicht zuzutrauen. Dies alles spiegelt sich in der Formtabelle wieder, keiner schoss in den vergangenen fünf Partien weniger Tore (2) als Würzburg.

Die Frage ist daher auch, wer im kommenden Spiel gegen Fortuna Köln als Torschütze in Erscheinung treten soll. Vielleicht brauchen die Stürmer nur etwas Optimismus, den sie sich immerhin aus der Statistik ziehen könnten: Gegen die Kölner hat Würzburg in vier Spielen nämlich immer mindestens ein Mal getroffen und beide Heimspiele gewonnen.

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