Würzburger Kickers: Hoffmann kommt vorerst nicht

Verteidiger überzeugt, wird jedoch nicht verpflichtet

Morris Schröter im Duell mit Marcus Hoffmann.

Wird kein Würzburger: Marcus Hoffmann (r., hier im Duell mit Morris Schröter) ©Imago/Picture Point

In der Länderspielpause trainierte der Ex-Rostocker Marcus Hoffmann für einige Tage bei den Würzburgern und stand dabei auch im Testspiel gegen den FC Ingolstadt auf dem Feld. In der letzten Woche reiste der Abwehr-Recke dann wieder ab, eine mögliche Verpflichtung stand seitdem im Raum.

Daraus wird allerdings zunächst nichts: Nach Liga-Drei.de-Informationen nahmen die Kickers zum jetzigen Zeitpunkt Abstand von einem Transfer des 30-Jährigen. Grund dafür sind nicht Hoffmanns Trainingsleistungen, die sollen dem Vernehmen nach nämlich sehr gut gewesen sein.

Starke Form

Stark war demnach vor allem Hoffmanns Leistung im Testspiel gegen den Zweitligisten FC Ingolstadt, als er eine überaus stabile Figur in der Abwehr abgab, obwohl ihm nun schon seit geraumer Zeit die Wettkampfpraxis fehlt. Der Defensivspezialist scheint also bei Babelsberg 03, wo er sich fit hält, gute Arbeit zu leisten und könnte einem Verein daher wohl auch auf kurze Sicht weiterhelfen.

FWK-Defensive verbessert

Möglicherweise kam der Transfer nicht zustande, da es bei den Würzburgern defensiv zuletzt deutlich besser lief. In den vergangenen beiden Spielen gegen Halle und Chemnitz kassierten die Kickers kein Gegentor.

Die mit 28 Gegentreffern immer noch schlechteste Abwehr der Liga konnte sich also deutlich stabilisieren, was auch an der Umstellung Schieles auf eine Dreier-Abwehrkette mit Schuppan, Neumann und Ahlschwede liegt.

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