Würzburger Kickers: Jugend forscht auch nächste Saison?

Kader wird nochmal jünger

Sebastian Schuppan (l.) stimmt sich mit Daniel Hägele ab.

Werden auch in der kommenden Saison als Leitwölfe in Würzburg gefragt sein: Sebastian Schuppan (l.) und Daniel Hägele. ©imago images/foto2press

Bereits in der Vorwoche gaben die Würzburger Kickers bekannt, zur nächsten Saison keine U23-Mannschaft mehr für die Bayernliga zu melden. Stattdessen wollen die Mainfranken den Schwerpunkt im Nachwuchs auf die U17- und die U19-Mannschaft legen.

Der Blick auf den Profi-Kader der abgelaufenen Saison zeigt, dass diese Entwicklung nicht wirklich überraschend kommt. Mit einem Durchschnittsalter von 24,7 Jahren stellten die Würzburger Kickers den jüngsten Kader aller Drittligisten. Zum Vergleich: Der KFC Uerdingen stand mit durchschnittlich 27,8 Jahren am anderen Ende der Statistik.

Verjüngung im Sommer

Auch in der kommenden Spielzeit geht der Trend am Dallenberg in Richtung „Jugend forscht“: Mit Kapitän Sebastian Schuppan und Daniel Hägele stehen aktuell nur zwei Spieler unter Vertrag, die ihren 30. Geburtstag bereits gefeiert haben.

In der Saison 2019/20 dürfte das Durchschnittsalter der Kickers sogar noch weiter sinken. Mit Simon Skarlatidis (28), Dennis Mast, Orhan Ademi und Phil Ofosu-Ayeh (alle 27) verließen vier Routiniers den Dallenberg, auf deren Abgänge Würzburg bislang mit den Verpflichtungen von jungen Talenten reagierte.

Die ältesten der bislang vorgestellten sieben Neuzugänge sind mit Leroy Kwadwo (Düsseldorf II) und Luca Pfeiffer (Paderborn) zwei 22-Jährige. So bringt es der aktuell bestehende Kader auf ein Durchschnittsalter von rund 22,7 Jahren. Dass eine junge Mannschaft in der 3. Liga aber kein Nachteil sein muss, bewiesen die Kickers in der abgelaufenen Runde, die auf dem fünften Tabellenplatz endete.

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