Würzburger Kickers: Pokalauftritt sorgt für Unmut

Schiele-Kritik nach spätem 5:3-Sieg

Dominik Meisel im Duell mit Thomas Ballbach

Dominik Meisel (l.) und der FWK hatten gegen den SV Mosbach einen schweren Stand. ©Imago images/foto2press

Am gestrigen Mittwoch gastierten die Würzburger Kickers beim Kreisligisten SV Mosbach – und die Zuschauer dürften sich in der 48. Minute verwundert die Augen gerieben haben. Zu diesem Zeitpunkt erzielten die Hausherren nämlich gerade das 3:1 und waren einer Pokalüberraschung gegen den Drittligisten nahe.

Allerdings: Der FWK dreht die Partie in der letzten halben Stunde doch noch und zog damit in die nächste Runde des bayerischen Landespokals ein. Dies kann Trainer Michael Schiele jedoch nicht über den spielerisch mauen Auftritt seiner Mannschaft hinwegtäuschen.

„Dass wir in beide Halbzeiten so unkonzentriert starten, kann einfach nicht sein“, so Schiele auf der Vereinshomepage über das Pokalspiel, in dem seine Mannschaft schon nach der ersten Minute zurücklag. „Es war ingesamt viel zu wenig und darf niemals so weit kommen, einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen zu müssen. Mit der Einwechslung von Patrick Sontheimer und Dominik Widemann wurde es besser“, bilanziert Schiele.

Rotationsmaschine ruckelt

Die angesprochenen Sontheimer und Widemann kamen für Niklas Zulciak sowie Leroy Kwadwo in die Partie. Ersterer erhielt eine Bewährungschance, konnte diese allerdings nicht nutzen. Neben Zulciak durften weitere Spieler ran, die zuletzt eher in der zweiten Reihe agierten.

Im Tor stand Vincent Müller, während in der Abwehr Frank Ronstadt sowie Johannes Kraus ihre ersten Pflichtspielminuten in dieser Saison feierten. Im defensiven Mittelfeld durfte Dominik Meisel neben Dave Gnaase ran, während Leonard Langhans sowie Hüseyin Cakmak, die in der dritten Liga noch auf ihre Einsätze warten, die Offensive beleben sollten.

Letzterer traf immerhin zum zwischenzeitlichen 1:1, für die weiteren Treffer sorgten Meisel, Gnaase, Widemann und Ibrahim. Insgesamt dürfte jedoch die gesamte Mannschaft nur wenige Argumente für weitere Spielminuten gesammelt haben. Weiter geht es für die Kickers bereits am Samstag und zwar im DFB-Pokal. Dann wartet mit der TSG Hoffenheim allerdings eine weitaus schwierigere Aufgabe.

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