Würzburger Kickers: Respekt vor auswärtsstarkem KFC

Muss Schiele die Defensive umbauen?

Dave Gnaase gegen Ali Ibrahimaj

Das letzte Heimspiel gegen den KFC verloren Gnaase (l.) und Co. mit 0:2. ©Imago images/foto2press

Am zweiten Spieltag der Vorsaison setzte es für die Würzburger Kickers gleich die erste Heimniederlage der Saison. Gegner war der KFC Uerdingen – der dem FWK auch am kommenden Wochenende gegenübersteht. Bei beiden Mannschaften herrschte seitdem eine nicht unerhebliche Fluktuation.

So brachte der KFC jüngst gegen Lautern nur zwei Spieler (Konrad, Ibrahimaj) auf den Platz, die in der Anfangsphase der Saison 2018/19 gegen Würzburg auf dem Feld standen. Von den Kickers erinnern sich immerhin noch Schuppan, Gnaase und Kaufmann an die Heimniederlage gegen den KFC, auch der im Moment verletzte Baumann wirkte mit.

Er fällt allerdings für die kommende Partie weiterhin aus – auch wenn er sich nach seinem Knöchelbruch momentan wieder herankämpft. Personell bangt Würzburg vor der Neuauflage des Duells gegen den KFC Uerdingen um Stürmer Patrick Breitkreuz sowie Daniel Hägele, der laut Cheftrainer Michael Schiele mit dem Training unter der Woche zeitweise aussetzen musste, während Schuppan aufgrund eines Infekts auf der Kippe steht.

KFC reist gerne

Ein Einsatz von Hägele und Schuppan wäre enorm wichtig, um gegen den KFC etwas Zählbares zu holen, stand das Innenverteidiger-Duo doch erst beim letzten Ligaspiel in Chemnitz solide und konnte so den Erfolg des ersten Zu-Null-Spiels der Saison verbuchen. Die zentrale Verteidigungsreihe auseinander reißen zu müssen wäre wohl eine Hiobsbotschaft für Schiele, der einen „sehr gut besetzten“ Gegner erwartet.

Respekt bekommt der KFC aus Würzburg nicht nur aufgrund seines Kaders, sondern auch aufgrund der Bilanz auf Reisen. „Uerdingen hat sowieso auswärts mehr Punkte geholt als zuhause und deswegen müssen wir aufpassen“, so Mittelfeldmann Sontheimer im Vereins-TV.

Die Uerdinger Auswärtsstärke lässt sich nicht verhehlen. So verlor der KFC nur zwei seiner bisherigen sieben Spiele auf fremdem Boden – gegen die aktuell zwei am besten platzierten Teams der Liga Duisburg und Ingolstadt. Ansonsten zeigt sich die Truppe von Daniel Steuernagel und Stefan Reisinger minimalistisch, holte ihre drei Auswärtssiege mit jeweils nur einem Tor Unterschied.

FWK selbstbewusst

In Ehrfurcht erstarren muss der FWK also nicht, Selbstbewusstsein ist vorhanden: „Wir wollen unsere Heimstärke ausspielen und möglichst die Punkte am Dalle behalten“, sagt Sontheimer über die Partie gegen den KFC. Vor den heimischen Fans steht Würzburg grundsätzlich etwas stabiler als auswärts, was der Schlüssel werden könnte.

Denn Uerdingen versäumte es in den letzten zwei Spielen, ein Tor zu erzielen und verlor damit die letzten beiden Begegnungen. Würzburg indes muss sich auf seine Stärken in der ersten Halbzeit konzentrieren: Viermal lag die Schiele-Elf zuhause zur Pause in Führung, alle vier Spiele gewann der FWK.

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