Würzburger Kickers: Schiele schaut nur nach hinten

Trainer spricht nicht vom Aufstieg

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 06.03.2020 | 09:06
Michael Schiele von den Würzburger Kickers

Michael Schiele will keinen voreiligen Optimismus versprühen. imago images/foto2press

Nach 13 Punkten aus fünf Spielen und nur noch drei Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz, hätte bei den Würzburger Kickers wohl jeder Verständnis für ein wenig Euphorie. Nicht so der Trainer, der sich in Demut übt.

„Wir wollen den Vorsprung nach hinten vergrößern,“ sagt der 42-Jährige gegenüber der „Mainpost“ und spekuliert, dass wohl 45 Punkte in dieser Saison nicht zum Klassenerhalt reichen würden.

Der Sturm legt los

Damit könnte der Übungsleiter der Franken Recht haben, auf der anderen Seite wird es aber wohl auch keine 67 Punkte brauchen, um in dieser Spielzeit den Rang drei zu erreichen. Im letzten Mai war Hall mit 66 Zählern Vierter geworden.

Zudem bietet sich ja die Chance, am Wochenende im direkten Duell mit dem Dritten aus Mannheim sogar gleichzuziehen. Dazu muss aber die schon ewig währende Auswärtsserie des Waldhof durchbrochen werden.

Ärgerlich für die Kickers, dass sie ihre letzte Niederlage ausgerechnet zu Hause und mit Unterhaching ebenfalls gegen ein Top-Team der Liga kassierten. Doch seither haben mit Ingolstadt und Braunschweig zwei Spitzenteams vom Dallenberg nicht mitnehmen können, kein Team schoss in den letzten fünf Heimspielen mehr Tore.

Zudem liefert der Sturm seit Jahresbeginn endlich richtig ab. War es zuvor nur Luca Pfeiffer, der regelmäßig traf, hat sich Neuzugang Saliou Sané mit drei Toren gleich gut eingefügt und vor allem hat Dominic Baumann mit vier Scorerpunkten in den vergangenen fünf Partien endlich an seine Form aus der letzten Saison anknüpfen können.

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