Würzburger Kickers: Schiele zum Cheftrainer befördert

Vertrag bis 2019 bleibt bestehen

Michael Schiele an der Seitenlinie

Neuer Kickers-Cheftrainer: Michael Schiele ©Imago/foto2press

Am Wochenende stand für die Würzburger Kickers eine deutliche 0:5-Schlappe gegen den SV Wehen Wiesbaden zu Buche, bei der die Mannschaft nach mehreren ausgelassenen Chancen in der Schlussphase auseinander fiel.

Erster Cheftrainer-Posten

Die Mainfranken setzen trotz der herben Pleite nun allerdings ein Zeichen und befördern Interimstrainer Michael Schiele zum Chef-Coach. Dies entschieden die Mitglieder des Aufsichtsrats sowie des Präsidiums einstimmig, wie die Würzburger am heutigen Montag in einer Pressemitteilung bekannt gaben.

Wird die dringend benötigte sportliche Wende herbeiführen (Daniel Sauer)

„Wir sind fest davon überzeugt, dass Michael die dringend benötigte sportliche Wende herbeiführen wird“, so Daniel Sauer. Ausschlaggebend für die Entscheidung war laut dem Vorstandsvorsitzenden der Kickers die „konsequente Art im Umgang mit der Mannschaft sowie seine Arbeit auf dem Trainingsplatz“.

Schiele arbeitete vor seinem Engagement bei den Kickers als Co-Trainer von Stefan Ruthenbeck bei Greuther Fürth, sowie als Assistent von Ralph Hasenhüttl in Aalen. Mit dem VfR stieg er 2012 in die zweite Bundesliga auf. 

Nach der Entlassung von Stephan Schmidt übernahm er interimsweise die Würzburger Kickers. Obwohl der FWK alle zwei Ligaspiele unter Schiele deutlich verlor (Torverhältnis: 0:7) sowie im bayerischen Verbandspokal im Viertelfinale scheiterte, wird dem gebürtigen Heidenheimer die Wende zugetraut.

„Von Beginn an habe ich hier bei den Kickers das volle Vertrauen gespürt – und auch in der jetzigen Phase hatte ich immer die volle Rückendeckung“, so Schiele, der nun daran arbeiten will, dass die Fans „wieder Freude an ihren Kickers haben“.

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