Würzburger Kickers selbstbewusst vor Münster-Partie

Entscheidung in der ersten Halbzeit?

Simon Skarlatidis beim Torschuss gegen Münster.

Erwartet eine breite Würzburger Brust gegen Münster: Simon Skarlatidis (vorne). ©Imago/foto2press

Wenn es in der engen dritten Liga so etwas wie ein Tabellenmittelfeld gibt, liegen die Würzburger Kickers und die Preußen aus Münster genau darin. Mit 41 Punkten sind die beiden Vereine Tabellennachbarn in der oberen Hälfte des Klassements und treffen nun am Samstag im direkten Duell aufeinander.

„Trotz des bitteren Endes in Großaspach werden wir mit breiter Brust in dieses Match gehen“, gibt sich Simon Skarlatidis, der zwischenzeitlich verletzungsbedingt fehlte und in der angesprochenen Partie gegen den Dorfklub eingewechselt wurde, vor der kommenden Begegnung selbstbewusst.

Hält die Abwehr diesmal?

Dabei hatten die jüngste 1:2-Niederlage in Großaspach sowie die 0:1-Pleite des FWK im Hinspiel gegen Münster durchaus etwas gemeinsam: Beide Niederlagen kamen aus Würzburger Sicht äußerst unglücklich zustande.

Damit dies am kommenden Wochenende anders wird, fordert Kickers-Coach Michael Schiele eine konzentrierte Defensivleistung seiner Mannschaft, die in jeder ihrer letzten fünf Partien immer mindestens einen Gegentreffer kassierte. 

Frühstart?

Ein Erfolgsschlüssel könnte jedoch in der Performance in der ersten Halbzeit liegen. Münsters Trainer Marco Antwerpen sagte selbst auf der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel: „Es passiert zu oft, dass wir eine erste Halbzeit verschlafen und nicht wach genug sind.“

Statistisch lässt sich das belegen, denn nur Cottbus kassiert vor dem Pausenpfiff mehr Gegentore als die Preußen (22), dementsprechend oft lag Münster nach der ersten Halbzeit zurück. Würzburg ging hingegen in drei der letzten vier Begegnungen mit einer Führung in die Pause, wie zum Beispiel beim 2:1-Sieg gegen 1860 München.

Durch Tore von Ademi und Elva führten die Kickers dabei bereits nach einer guten halben Stunde. Ob Ademi den FWK wieder auf die Siegestraße schießen kann, ist allerdings noch nicht geklärt, denn der Angreifer ist mit einer Bauchmuskelzerrung für die Partie gegen Münster fraglich. Sei es mit oder ohne Ademi, auch Michael Schiele ist gegen den SCP motiviert oder wie er es ausdrückt: „Wir freuen uns auf die neue Challenge.“

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