Würzburger Kickers: Starkes Duo auf rechts

Kaufmann und Hemmerich überzeugen

Luke Hemmerich am Ball für die Würzburger Kickers

Luke Hemmerich präsentierte sich gegen Bayern II als unermüdlicher Antreiber. ©Imago images/Jan Huebner

Nach dem 3:1-Sieg zum Auftakt über die U23 des FC Bayern geht es für die Würzburger Kickers am kommenden Samstag erneut gegen ein Team aus der bayerischen Landeshauptstadt, wenn sie bei der SpVgg Unterhaching antreten.

Bei den letzten zwei Gastspielen im Alpenbauer Sportpark erreichte der FWK jeweils einen Sieg, zuletzt mit 3:0 im Halbfinale des Landespokals. Unter anderem traf dabei Fabio Kaufmann, der in der vergangenen Saison einen Entwicklungsschritt nach vorne machte.

Trocken abgeschlossen

Ablesen lässt sich das auch an den Statistiken. Vier Tore geschossen, sechs vorbereitet, Kaufmann spielte seine an nackten Zahlen gemessen persönlich beste Saison seit 2012/13, als er beim SSV  Ulm als Leistungsträger in der Regionalliga Südwest voranging.

An die guten Leistungen aus der Vorsaison scheint Kaufmann nahtlos anknüpfen zu können, zumindest ist das der Schluss, den sein Auftritt am ersten Spieltag zulässt. Mit einer starken Einzelaktion besorgte der 26-Jährige das 2:1, wollte danach von seinem persönlichen Anteil am Treffer nicht allzu viel wissen: „Auch eine Einzelleistung ist eine Teamleistung, so Kaufmann gegenüber dem Vereins-TV der Kickers.

Während sich Kaufmanns Position auf dem rechten Flügel in der vergangenen Saison äußerst variabel gestaltete, bekam er gegen Bayern II einen Mann an die Seite gestellt, der sich ideal mit ihm ergänzt. Damit ist Luke Hemmerich gemeint.

Ohne Fleiß kein Preis

Wie auch Kaufmann hat Hemmerich eine Vergangenheit bei Erzgebirge Aue, wo er allerdings eine eher unglückliche Zeit erfuhr. Im Winter bereits folgte die Leihe nach Cottbus, wo der 21-Jährige bereits erste Drittliga-Erfahrung sammelte, meist im rechten Mittelfeld eingesetzt wurde.

In Würzburg schiebt er nun das Spiel von hinten an und zeigte sich gegen Bayerns U23 als unermüdlicher Antreiber auf dem rechten Flügel, machte durch seine Anwesenheit das Spiel breit und wurde letztlich auch dafür belohnt, als er das 2:1 durch Kaufmann vorbereitete – von beiden am Tor beteiligten Spielern eine starke „Willensleistung“, wie es Trainer Michael Schiele später auf der Pressekonferenz ausdrückte. Hemmerich verzeichnete sogar nochmal einen Assist, als er das 3:1 durch Gnaase auflegte.

Für den starken rechten FWK-Flügel geht es am kommenden Samstag wie eingangs erwähnt nun nach Unterhaching, wo er voraussichtlich in der Arbeit gegen den Ball noch etwas mehr gefordert sein wird. Dass auch die defensive Abstimmung zwischen Kaufmann und Hemmerich zum Saisonstart immer besser funktionierte, dürfte die Würzburger positiv stimmen.

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