Würzburger Kickers: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

Trio sticht hervor

Janik Bachmann (l.) schiebt Felix Agu weg.

Kompromisslos im Mittelfeld und eine Verstärkung für die Kickers: Janik Bachmann (l.). ©Imago/osnapix

Nachdem einige Schlüsselspieler die Würzburger Kickers verließen, präsentierten die Mainfranken im Sommer elf Neuzugänge und schlugen auch im September noch ein Mal zu. Klar, dass sich bei solch einem Umbruch die Mannschaft erst finden musste. Wie sich die zwölf Neuen bislang geschlagen haben, verraten wir Euch in unserer Zwischenbilanz.

Guter Griff:

Janik Bachmann
Blieb nach dem Abstieg des Chemnitzer FC in der 3. Liga. Nach guter Vorbereitung ein Kandidat für die Dreierkette, spielte sich aber im defensiven Mittelfeld. Bestätigte dort die gute Entwicklung aus dem Vorjahr, als er sich bereits in Chemnitz einen Stammplatz im Zentrum eroberte.

Daniel Hägele
Der langjährige Kapitän Großaspachs konnte bislang nicht an seine starke vergangene Saison (fünf Tore, vier Vorlagen) anknüpfen, trotzdem eine Verstärkung. Fiel zu Saisonbeginn verletzt aus, kämpfte sich über Kurzeinsätze in die Stammelf. Wird in defensiverer Rolle benötigt und lief bereits neun Mal als Innenverteidiger auf. Sehr umsichtig in Zweikämpfen, noch ohne gelbe Karte.

Dave Gnaase
Kam in Heidenheim so gut wie nie zum Einsatz und nahm daher in Würzburg einen neuen Anlauf. Bisweilen etwas zu übermotiviert in den Zweikämpfen, fehlte daher ein Mal gelb- und ein Mal gelb-rot-gesperrt. Auf der Doppelsechs gesetzt.

Ausbaufähig:

Peter Kurzweg
Der einstige Publikumsliebling kehrte auf Leihbasis für ein Jahr von Union Berlin zurück. Konnte noch nicht an alte Zeiten anknüpfen. Nur neun Einsätze, häufiger zweite Wahl hinter Kai Wagner. Großer Einsatz, wenig offensiver Ertrag: Bislang ohne Torvorlage.

Patrick Breitkreuz
Der Mittelstürmer wechselte vom SV Wehen Wiesbaden an den Dallenberg. Mehr Arbeiter als Vollstrecker, kommt erst auf neun Einsätze – zwei davon in der Startelf. Im von Trainer Michael Schiele bevorzugten System mit zwei Stürmern nur die Nummer drei hinter Orhan Ademi und Dominic Baumann.

Leon Bätge
Der Torhüter kam von Bundesligist Eintracht Frankfurt, wo er in der vergangenen Saison nicht zum Einsatz kam. Rückte ab dem neunten Spieltag für den verletzten Patrick Drewes zwischen die Pfosten. Absolvierte neun Partien, in denen er elf Gegentreffer kassierte und zwei Mal zu null spielte.

Enes Küc
Kam mit der Empfehlung von 13 Saisontoren für den Berliner AK aus der Regionalliga. Im von Schiele bevorzugten 4-4-2 mit einer Doppelsechs ist seine Position im offensiven Mittelfeld nicht vorhanden, daher erst mit neun Einsätzen, acht davon als Einwechselspieler. „Er braucht seine Freiheit“, sagte sein Ex-Trainer Markus Zschiesche im Interview mit Liga-Drei.de.

Ibrahim Hajtic
Das Eigengewächs des 1. FC Heidenheim spielt bei den Kickers bislang nur eine Nebenrolle. An zwei der ersten drei Spieltage in der Startelf, bremste ihn ab September eine Verletzung aus. Kämpfte sich über zwei Einsätze in der zweiten Mannschaft zurück, wurde gegen Osnabrück spät eingewechselt.

Caniggia Elva
Kam Anfang September aus der Vereinslosigkeit. Eigentlich ein Rechtsaußen, wurde bei seinen fünf Einwechslungen aber in der Sturmspitze eingesetzt. Noch ohne Torbeteiligung. Fällt seit Anfang Dezember mit muskulären Problemen aus.

Nicht zu bewerten:

Nico Stephan
Der 18-Jährige kam im Sommer aus der U19 von Erzgebirge Aue. Als dritter Torhüter eingeplant und bislang ohne Kadernominierung in der 3. Liga. Fehlt seit Oktober verletzt.

Onur Ünlücifici
Der gebürtige Frankfurter kam aus der zweiten Mannschaft der Kickers, für die er weiterhin aufläuft. Mit neun Treffern in 15 Oberliga-Spielen einer der Leistungsträger. Bei den Profis nur mit zwei Einwechslungen in der Schlussphase über insgesamt 15 Minuten.

Leonhard Langhans
Der 20-Jährige kam aus der zweiten Mannschaft, für die er weiterhin spielt. Stand noch nicht im Drittliga-Kader.

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