Hallescher FC: Pfeffer will verlängern

Noch keine Gespräche über neuen Vertrag

Sascha Pfeffer, Stammspieler in Halle.

Sascha Pfeffer gehört beim Halleschen FC zu den absoluten Leistungsträgern. ©Imago

Der Hallesche FC hat eine hervorragende Hinrunde gespielt: Mit 30 Punkten hat der HFC gerade einmal drei Zähler Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz. Einen großen Anteil am starken ersten Teil der Saison 2016/17 hat ganz ohne Frage Sascha Pfeffer. Der zentrale Mittelfeldspieler stand in 18 von 19 Partien auf dem Platz, 17-mal von Beginn an. Im kommenden Sommer läuft der Vertrag des 30-Jährigen nun aus, doch Gespräche über eine Verlängerung hat es bislang nicht gegeben.

Es ist die geilste Mannschaft, in der ich je gespielt habe. (Sascha Pfeffer)

Dabei würde Pfeffer gerne in seiner Heimatstadt bleiben. Das machte der Leistungsträger jetzt in der Mitteldeutschen Zeitung klar: „Es ist die geilste Mannschaft, in der ich je gespielt habe. Spielerisch war auch das alte HFC-Team nicht schlecht, doch der gravierende Unterschied ist die unglaublich positive Mentalität des jetzigen. (…) Natürlich würde ich am liebsten beim HFC verlängern. Meine Familie lebt in Halle, ich bin Hallenser. Das wäre schon ideal.“

Zweiter Aufstieg für Pfeffer?

Das Hauptaugenmerk dürfte aber auch bei Pfeffer erst einmal auf der Rückrunde liegen. Schließlich steht Halle so gut da wie noch nie seit dem Aufstieg in die 3. Liga. Geht es nach der Winterpause so weiter, dann könnte die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt vielleicht tatsächlich ans Tor der 2. Bundesliga klopfen. Um herauszufinden, wie sich so ein Aufstieg ins Fußball-Unterhaus anfühlt, können sich Pfeffers Kollegen beim zentralen Mittelfeldspieler erkunden: Der 30-Jährige stieg schließlich bereits 2011 mit Dynamo Dresden in die 2. Liga auf.

Große Töne zu spucken, das wäre nicht gut. (Sascha Pfeffer)

Von daher weiß Sascha Pfeffer natürlich auch, worauf es ankommt, damit der Coup gelingt: „Große Töne zu spucken, das wäre nicht gut. Wir müssen erstmal schön auf dem Boden bleiben und den Klassenerhalt schaffen.“ Das klingt nach reichlich Understatement, denn mit dem Abstieg werden die Hallenser in dieser Spielzeit wohl kaum etwas zu tun haben. Allerdings ist es sicherlich auch nicht verkehrt, nicht schon jetzt vom Aufstieg zu sprechen.

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