Fortuna Köln: Ärger um Menz-Transfer

RWE vermeldet Einigung - Schwetje widerspricht

Christoph Menz im Trikot von Rot Weiss Erfurt

Vor einem Wechsel nach Köln: Christoph Menz ©Imago/Karina Hessland

Dass Christoph Menz kurz vor einem Wechsel in die Kölner Südstadt steht ist kein Geheimnis, allerdings gibt es über den Stand der Verhandlungen zwischen der Fortuna und Rot-Weiß Erfurt jetzt einige Verwirrung.

Nichts unterschrieben

Während RWE den Transfer auf der Vereinshomepage nämlich als perfekt vermeldete und dabei eine Ablösesumme ankündigte, sagte Fortuna-Geschäftsführer Michael W. Schwetje dem Kölner Stadt-Anzeiger: „Es ist unprofessionell und unseriös, etwas als Tatsache zu vermelden, wobei es in keinster Weise unterschriebene Dokumente gibt.“

Auch die Tatsache, dass eine Ablösesumme von Köln nach Erfurt fließen soll, wies Schwetje zunächst ab. Laut dem Geschäftsführer würde Köln „vielleicht eine Ablöse zahlen, wenn wir in die 2. Bundesliga aufsteigen sollten“. Das letzte Wort im Menz-Transfer scheint also noch nicht gesprochen und auch der abwanderungswillige Spieler muss sich wohl noch etwas gedulden.

Nichtsdestotrotz wäre die Verpflichtung des Innenverteidigers für die Kölner sinnvoll, die nach viel Verletzungspech besonders gegen Ende der Hinrunde in der Defensive immer wieder improvisieren mussten. Zudem fällt bekanntlich für die Rückrunde Cedric Mimbala als Alternative weg, er spielt in den Planungen von Trainer Uwe Koschinat keine Rolle.