Preußen Münster: Aydin blickt zurück

Es war eine schöne Zeit beim SCP

Mirkan Aydin im Gespräch mit Benno Möhlmann

Mirkan Aydin zog es nach einem halben Jahr beim SCP in Richtung Türkei. ©Imago/Nordphoto

15 Pflichtspiele hat Mirkan Aydin in der vergangenen Spielzeit für den SC Preußen Münster absolviert, dabei gelangen dem 30-Jährigen fünf Treffer sowie drei Vorlagen. Dennoch zog es den gebürtigen Hattinger im Sommer in die Türkei, wo Aydin mit Altinordu in der zweiten Liga kickt.

Sportlich angekommen

„Ich stand schon länger in Kontakt mit den Verantwortlichen von Altinordu. Ich hatte mir schon im Winter, bevor ich nach Münster gewechselt war, alles angeschaut. Deswegen fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Wir haben hier wirklich erstklassige Bedingungen“, blickt Aydin im Gespräch mit Liga-Drei.de auf seinen Wechsel im Sommer zurück.

Im Juni wurde noch über ein Engagement in Lotte spekuliert, mit anderen Angebot habe sich Aydin allerdings nicht wirklich beschäftigt. „Ich lebe in einer wunderschönen Stadt und habe hier eine tolle Aufgabe. Das Gesamtpaket war sehr reizvoll für mich. Ich bin aber sehr zufrieden mit meiner Entscheidung“, lässt der ehemalige Profi von Preußen Münster durchblicken.

Ich bin sehr zufrieden. (Mirkan Aydin über seine derzeitige Situation)

Auch sportlich läuft es für Aydin und sein Team gut, aktuell liegt Altinordu auf dem 5. Tabellenplatz. In sechs Partien konnte der Angreifer bereits fünf Treffer erzielen – eine Ausbeute, mit der der Angreifer bislang zufrieden ist: „Dreimal habe ich auswärts das 1:0 geschossen. Letztendlich hat es für uns zu 10 Punkten aus 6 spielen gereicht. Damit können wir leben.“

Abschiedsgruß in Richtung SCP

Obwohl der Ex-Bochumer nur einige Monate im Münsterland aktiv war, verfolge er die aktuellen Geschehnisse an der Hammer Straße immer noch. Von der aktuellen Situation zeigt Aydin sich allerdings überrascht: „Ich habe die Mannschaft eher in der oberen Tabellenhälfte erwartet, gerade weil nach der letztjährigen guten Rückrunde der Kern der Mannschaft zusammengeblieben ist.“

Die Mannschaft habe die Qualität, die Klasse zu halten – auch wenn im Winter laut Aydin auf einigen Positionen vielleicht nachgebessert werden könnte. So wie in der letzten Saison: „Mir war schon bewusst worauf ich mich damals eingelassen habe. Der Verein befand sich mitten im Abstiegskampf. Ich fand eine Mannschaft vor, die nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte“, gibt Aydin Einblicke in die letztjährige Situation.

Es waren lehrreiche Monate. (Mirkan Aydin über seine Zeit beim SCP)

Die Mannschaft habe sich allerdings „schnell gefangen“, im eigenen Stadion habe Preußen vor „tollen Fans“ auch viele gute Spiele hingelegt. „Insgesamt waren es sehr schöne und lehrreiche 6 Monate in Münster.

Ich wollte mich hier trotzdem nochmal für die tolle Unterstützung der Preußen-Fans bedanken, die mir nach Bekanntwerden meines Weggangs zahlreich geschrieben haben und mir alles Gute gewünscht haben“, richtet der 30-Jährige noch einen kleinen Abschiedsgruß in Richtung Münsterland.

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