Preußen Münster: Bei Dadashov wird’s eng

Angreifer seit einer Woche nicht im Training

Rufat Dadashov wird gegen Chemnitz eingewechselt.

Für die Fahrt nach Zwickau steht ein großes Fragezeichen hinter Rufat Dadashov. ©imago images/Kirchner-Media

Seit Anfang August oder elf Spielen wartet Preußen Münster bekanntlich auf einen Sieg in der 3. Liga. Den nächsten Anlauf wollen die „Adlerträger“ am Samstag in Zwickau nehmen – und das wohl ohne Rufat Dadashov.

Beim Angreifer wurde ein Beckenschiefstand festgestellt. „Dadurch ist meine rechte Seite – vom Nacken bis runter zur Wade – komplett zu“, berichtet er in der Bild (Ausgabe vom 20.11.2019) von den Folgen. Im Oberschenkel waren die Schmerzen so schlimm, dass Dadashov auch die Reise zur Nationalmannschaft Aserbaidschans abbrechen musste.

Keine gute Voraussetzung für die Fahrt nach Zwickau, für die ihn sein Trainer Sven Hübscher daher auch nicht wirklich einplant. „Rufat hat eine Woche lang nicht trainieren können. Allein deshalb wird‘s schon eng“, gibt er zu bedenken.

Erneut mit der Sturmspitze Mörschel & Schnellbacher

Ein Ausfall käme zum ungünstigsten Zeitpunkt für Klub und Spieler. Zwar wurde Dadashov in den letzten drei Partien jeweils erst in der Schlussphase eingewechselt, zeigte dabei aber, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Speziell beim 1:1 gegen Braunschweig, wo er den späten Ausgleich von Heinz Mörschel vorbereitete, entwickelte Münster erst mit seiner Hereinnahme mehr Durchschlagskraft und Präsenz im Strafraum der Gäste.

Einen weiteren Angreifer mit diesem Profil hat Hübscher nicht zur Verfügung, das zuletzt gesetzte Duo Mörschel und Luca Schnellbacher scheint daher erneut in vorderster Front beginnen zu dürfen. Mit dem hochgewachsenen Mörschel als Spieler, der Bälle festmacht und dem agilen Schnellbacher, der Lücken reißt, soll der Bock trotzdem umgestoßen werden.

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