Preußen Münster: Braun noch nicht zufrieden

Mittelfeldspieler vor 150. Drittligaspiel

Münster empfängt am Freitagabend die „Schwäne“ aus Zwickau, mit einem Sieg könnten die Adlerträger in der Tabelle wieder den Anschluss an die Spitzenregion herstellen. Im defensiven Mittelfeld könnte dabei Sandrino Braun den zweiten Startelfeinsatz in Folge feiern, für den 29-Jährigen wäre es die 150. Partie in der 3. Liga.

16 davon bestritt Braun, der im Sommer 2016 von den Stuttgarter Kickers kam, in der letzten Saison. In dieser Spielzeit weist der Mittelfelfspieler bislang erst 109 Spielminuten auf, die er in zwei Partien sammeln konnte. Gegen die FCH-Kogge warf ihn sein Coach Benno Möhlmann von Beginn an ins Rennen.

Ist der Druck beim SCP zu groß?

Schlecht lief es dabei nicht, „immerhin haben mir meine Kollegen nach dem Abpfiff dazu gratuliert“, wie Braun im Gespräch mit der Bild (Ausgabe vom 07.09.2017) zugab. Zufrieden ist der ehemalige Junioren-Nationalspieler mit seiner bisherigen Ausbeute an der Hammer Straße allerdings nicht.

Der Druck in Münster ist groß. (Sandrino Braun)

„Ich bin 2016 als Führungsspieler […] gekommen, wollte diese Rolle auch bei den Preußen einnehmen. Das ist leider nicht geglückt“, bilanziert Braun seine erste Saison im Münsterland. Der „Druck bei einem Traditionsklub“ kann als Grund hierfür angeführt werden, doch auch mehrere Verletzungspausen verhinderten einen soliden Spielrhythmus. 

Trotz des ausbaufähigen Saisonstarts peilt Braun mit dem SCP eine „sorgenfreie“ Spielzeit an, in der Liga sei „alles möglich“. Die erste Chance bietet sich den Adlerträgern bereits am Freitagabend vor heimischer Kulisse, mit einem Sieg im Jubiläumsspiel würde nicht nur Braun positiv gestimmt in die kommenden Wochen gehen.

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