Preußen Münster: Braun und Scherder lauern

Antwerpen deutet Änderungen an

Simon Scherder im Zweikampf mit Felix Brügmann von Carl Zeiss Jena

Trotz Kapitänsbinde saß Simon Scherder (l.) zuletzt auf der Bank. ©Imago/Kirchner Media

Nach sieben ungeschlagenen Spielen in Folge wurde die Serie von Preußen Münster mit 1:3 in Großaspach jäh beendet. In der Länderspielpause erfolgt nun die Aufarbeitung des Rückschlags. Davon könnten auch Spieler profitieren, die zuletzt bei Trainer Marco Antwerpen nicht mehr erste Wahl waren.

Erster Kandidat für eine Rückkehr in die Startelf dürfte dabei Kapitän Simon Scherder sein. Der Innenverteidiger schien eigentlich unverzichtbar, musste dann aber gelb-rot-gesperrt das starke 4:1 seiner Mannschaft gegen Hansa Rostock von außen verfolgen. „Wir haben ohne ihn in Rostock eine Bombenpartie abgeliefert. Und defensiv wechselst du eben nicht so schnell, auch nicht während des Spiels“, erklärte Marco Antwerpen in den Westfälischen Nachrichten seine Entscheidung für die Dreierkette Borgmann/Kittner/Schweers.

Reaktion wie nach Aalen?

Ein anderer Leidtragender des guten Laufs der Preußen ist Sandrino Braun, dessen Hereinnahme in die Stammformation in der letzten Saison noch mit für den Aufschwung gesorgt hatte. Der defensive Mittelfeldspieler bezahlte für den schlechten Auftritt der ganzen Elf beim 1:4 gegen Aalen und sah sich fortan auf der Bank.

Damals nahm Antwerpen Änderungen vor und startete damit die sieben-Spiele-Serie. Nach der vor allem in der ersten Halbzeit desolaten Leistung am vergangenen Sonntag könnten ähnliche Eingriffe des Trainers vor der Partie gegen Braunschweig erfolgen. „Für uns war Großaspach ein Rückschritt, jetzt ist die Chance für sie natürlich größer“, macht Antwerpen den Reservisten Hoffnung.

Vor allem Scherder könnte nochmal mehr Aggresivität und Zweikampfstärke mitbringen, mit der vielleicht ein Tor wie das 1:3 der Aspacher durch Timo Röttger, der gleich mehrere SCP-Verteidiger alt aussehen ließ, verhindert worden wäre. Erste Gelegenheit, ihren Wert wieder zu beweisen erhalten er und seine Leidensgenossen schon am Samstag im Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach.

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