Preußen Münster: Ernüchterung nach Pleite

"Zeigt mal wieder, dass wir da oben nicht hingehören"

Niklas Heidemann im Duell mit Alexander Langlitz

Niklas Heidemann (oben) und der SCP hatten in Lotte einen schweren Stand. ©Imago/Eibner

Mit 0:1 ging Preußen Münster gestern in Lotte vom Platz, die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen schaffte es nicht, in der Offensive den nötigen Zug zum Tor herzustellen. In der Tabelle steht der SCP jetzt auf Platz acht und damit zwischen den Stühlen.

Wo geht es hin?

Eigentlich sollte der Blick bei dieser Platzierung eher in die oberen Regionen des Klassements gehen, an die die Preußen aufgrund des schwachen Auftritts in Lotte aber keinen Anschluss halten konnten.

Auch Trainer Marco Antwerpen schlug nach dem Spiel im Interview bei Magenta Sport in diese Kerbe. „Mit einem Sieg hätten wir wieder etwas nach oben stoßen können. Das haben wir aber nicht geschafft. Das zeigt mal wieder, dass wir da oben nicht hingehören.“

Stattdessen achte Münster laut Antwerpen trotz großen Abstands zur Abstiegszone noch darauf, nicht unten rein zu geraten. Neun Punkte Vorsprung sind es momentan auf Rang 16, eigentlich eine komfortable Situation.

Auswärts und in Halbzeit eins zurzeit Probleme

Allerdings lässt der SCP, je länger die Saison dauert, immer mehr Federn – vor allem auswärts kann die Antwerpen-Truppe nicht mehr wie zu Saisonbeginn punkten. Nach 13 Spieltagen lag Münster noch auf Platz zwei der Auswärtstabelle, danach gab es nur noch einen Punkt aus vier Spielen auf Reisen bei einem Torverhältnis von eins zu neun.

Wie gegen Lotte bekommt Münster seine Gegentore oft früh und muss somit einem Rückstand hinterherlaufen. 18 Gegentore in Halbzeit eins – nur Braunschweig und Cottbus kassieren in dieser Hinsicht mehr. Die beiden Mannschaften sind auch die einzigen, die noch häufiger zum Pausentee zurücklagen als Münster. Zehnmal ging es für die Preußen schon mit einem Rückstand in die Pause.

Was den SCP vor dem Derby mit Osnabrück allerdings positiv stimmen dürfte: zuhause sind seine Leistungen und dadurch auch Statistiken deutlich besser. Nur im Schnitt 0.75 Gegentore pro Partie muss Münster im heimischen Stadion hinnehmen. Den gleichen niedrigen Schnitt hat Gegner VfL übrigens bei Auswärtsspielen – es verspricht also ein enges Derby zu werden am kommenden Samstag an der Hammer Straße.

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