Preußen Münster gehen die Innenverteidiger aus

Scherder fehlt gesperrt

Simon Scherder gegen Viktoria Köln.

Simon Scherder fehlt den Preußen am nächsten Wochenende. ©imago images/Kirchner-Media

Nach nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen kommt Preußen Münster der Abstiegszone gefährlich nahe – nur die bessere Tordifferenz verhindert momentan, dass die Adlerträger vier Mannschaften hinter sich lassen. Dass der Blick nach unten statt nach oben geht, dafür sorgte die Mannschaft mit einer schwachen ersten Hälfte gegen Viktoria Köln.

Als „einfach nur schlecht“ bezeichnete sie Trainer Sven Hübscher gegenüber Magenta Sport. So lief seine Mannschaft bereits nach 20 Minuten einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher, der nach der Pause anwuchs. Das Aufbäumen der Preußen kam zu spät, die sich zudem in der Schlussphase in Person von Simon Scherder auch noch selbst schwächten.

Experimente gegen Halle nötig?

In der Nachspielzeit hatte der Innenverteidiger seine Emotionen nicht im Griff und sah innerhalb kürzester Zeit zwei Mal gelb – in der Summe logischerweise gelb-rot. Für die ohnehin angespannte Personalsituation im defensiven Zentrum dürfte das im Hinblick auf die nächste Aufgabe bei Kopfzerbrechen für seinen Trainer sorgen.

Mit Okan Erdogan steht dem SCP-Übungsleiter nach aktuellem Stand nur noch ein Innenverteidiger für die Fahrt nach Halle zur Verfügung. Scherder verpasst diese Reise definitiv, Youngster Jannik Borgmann befindet sich nach einer Zehenverletzung im Aufbautraining und Ole Kittner konnte nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk noch nicht wieder am Mannschaftstraining teilnehmen.

Sollten Borgmann und Kittner das Rennen gegen die Zeit verlieren, wird Hübscher experimentieren müssen. Fridolin Wagner, bei der 0:2-Niederlage gegen Duisburg Ende Juli das zentrale Glied einer Dreierkette, könnte erneut eine Position nach hinten rücken. Erster Ersatz im defensiven Mittelfeld wäre dann erneut Nico Brandenburger. Aber auch Alexander Rossipal kann zentral verteidigen und würde einrücken, Niklas Heidemann dafür nach seinem Bankplatz gegen die Viktoria wieder als Linksverteidiger auflaufen.

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