Preußen Münster: Geht die schwarze Serie ohne Kittner weiter?

Verteidiger für zwei Spiele gesperrt

Das DFB-Sportgericht sperrte Ole Kittner für die nächsten beiden Spiele.

Fehlt gesperrt bis Jahresende und wird in Münsters Abwehr schmerzlich vermisst werden: Ole Kittner.©Imago/Noah Wedel

Das Sportgericht des DFB hat Preußen Münsters Ole Kittner für zwei Spiele gesperrt. Der Routinier sah beim 0:5 gegen den Karlsruher SC bereits in der ersten Halbzeit die rote Karte. Vom Kontrollausschuss waren ursprünglich drei Spiele gefordert worden, wogegen der Klub erfolgreich Widerspruch einlegte.

Zusätzlich muss Kittner eine Geldstrafe von 1.500 Euro zahlen. „Eine zu harte Entscheidung“, wie Münster auf seiner Homepage überzeugt ist, die der Klub aber nach Rücksprache mit dem 31-Jährigen akzeptiert hat.

Kein Kittner – keine Punkte

Der Verteidiger fehlt damit in den beiden verbleibenden Heimspielen des Jahres, am Samstag gegen Zwickau und eine Woche später gegen Fortuna Köln. Keine guten Nachrichten für Münster, denn die Bilanz ohne Kittner ist verheerend.

Gegen Jena saß der gebürtige Münsteraner nur auf der Bank, die Partien gegen Osnabrück und Uerdingen verpasste er auf Grund einer Arthroskopie und gegen Halle brummte er eine Gelbsperre ab. Alle vier Spiele gingen verloren.

Nächste Chance für Scherder

In den beiden noch ausstehenden Spielen dürfte Simon Scherder erster Ersatz sein. Der Kapitän war zu Saisonbeginn gesetzt und stand an den ersten fünf Spieltagen immer in der Startelf, verlor diesen Status aber nach zwei gelb-roten Karten in fünf Spielen.

Gegen Halle nahm er bereits Kittners Platz in der Dreierkette ein, in Karlsruhe wurde er zur Pause für Kevin Rodrigues Pires eingewechselt und rückte in die Viererkette.

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