Preußen Münster: Kittner darf hoffen

Routinier winkt Startelf-Einsatz

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Sonntag, 14.06.2020 | 07:48
Ole Kittner im SCP-Dress.

Ole Kittner spielte seit dem Jahreswechsel nur noch eine untergeordnete Rolle in Münster. ©imago images/Kirchner Media

Durch drei ungeschlagene Partien in Serie hat Preußen Münster den Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf zwei Punkte reduzieren können. Dort rangiert mit dem Chemnitzer FC der nächste Gegner des SCP, folglich geht es am kommenden Dienstag um „Big Points“ im Kampf um den Klassenerhalt.

Dann darf sich Ole Kittner Hoffnungen machen, erstmals in diesem Kalenderjahr wieder in der Startelf zu stehen. In der Hinrunde noch, sofern nicht verletzt, in der Innenverteidigung gesetzt, ist der gebürtige Münsteraner seit der Winter-Verpflichtung von Jan Löhmannsröben ins zweite Glied gerückt.

Rückkehr als Leitwolf?

Lediglich vier Einwechslungen stehen seitdem in Kittners Statistik, beim 0:0 gegen Ingolstadt am gestrigen Samstag schaffte es der Routinier nicht mal in den Spieltagskader. Da Löhmannsröben gegen die „Schanzer“ aber seine fünfte gelbe Karte sah und somit auf die Reise nach Chemnitz verzichten muss, wird ein neuer Leitwolf in der Dreierkette gesucht.

Eine Rolle, die Kittner bereits in der Vergangenheit ausfüllte. Gemeinsam mit den gesetzten Simon Scherder und Oliver Steurer, Letztgenannter stieß ebenfalls erst im Winter zu den Preußen, soll die SCP-Defensive wie zuletzt stabil auftreten: Nur ein Gegentor musste Münster in seinen letzten drei Partien hinnehmen.

Zumal mit Chemnitz ein Gegner wartet, dem das Toreschießen zuletzt arge Probleme bereitete. Nach vier Niederlagen in Serie ohnehin nicht mit dem großen Selbstvertrauen ausgestattet, gelang den „Himmelblauen“in diesen Partien lediglich ein einziger Treffer.

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