Preußen Münster legt erneut Einspruch ein

Gegen Wertung der Partie gegen den CFC

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Freitag, 19.06.2020 | 15:16

Preußenstadion

Gibt es im Preußenstadion nächstes Jahr noch Drittliga-Fußball? ©Imago images/osnapix

Anfang Juni legte der SC Preußen Münster bereits Einspruch gegen die Wertung der Partie gegen die FC Bayern U23 ein, nun das nächste Kapitel: Wie die Alderträger am heutigen Freitag vermeldeten, reichten sie am Donnerstagabend "vorsorglich", wie es auf der Vereinshomepage heißt, Einspruch gegen die Spielwertung gegen den Chemnitzer FC beim DFB ein.

Bereits beim ersten Einspruch herrschte in vielen Teilen Unverständnis, dass der SCP nur nach Niederlagen derartige Mittel verfolgt. Dazu heißt es aus Münster: "Die vom SCP eingelegten Rechtsmittel richten sich nur gegen diejenigen Entscheidungen und Resultate, die den Club negativ betreffen, also eine Beschwer darstellen, wie es juristisch heißt. Somit werden Entscheidungen und Resultate, die den Verein beschweren, vorsorglich und unter Wahrung der Frist angegriffen. Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich auch, dass kein Rechtsschutzbedürfnis gegenüber Spielwertungen (Bsp. Siege gegen den Halleschen FC oder die SpVgg Unterhaching) besteht, die für sich genommen für den SC Preußen Münster keine Beschwer darstellen."

Die Argumente

Nochmals machte der SC Preußen Münster seine Protesthaltung gegen die Fortführung des Spielbetriebs deutlich. Die Argumente des SCP: Kein integrer Wettbewerb, unkalkulierbares Risiko für die Gesundheit der Spieler, ungeklärte Vertragssituationen, unklare Kommunikation mit dem DFB.

Bereits gegen die Spielansetzungen der Runden 28 bis 38 hatten die Münsteraner Beschwerde eingereicht, diese haben "zum Teil", wie der Verein weiter mitteilte, bereits das Verwaltungsbeschwerdeverfahren vor dem DFB-Bundesgericht erreicht.