Preußen Münster: Metzelder stützt Möhlmann

Trainerfrage stellt sich für Preußen nicht

Stützt Möhlmann: Münsters Sportchef Malte Metzelder

Vertrauen zu Möhlmann: SCP-Sportchef Malte Metzelder © imago/osnapix

Bei Preußen Münster herrscht trotz des tiefen Falls in die Abstiegszone durch die 0:2-Pleite beim Aufsteiger Carl Zeiss Jena Besonnenheit. Vor dem Keller-Derby gegen den ebenfalls schwer angeschlagenen Nachbarn VfL Osnabrück (Samstag) steht Trainer Benno Möhlmann jedenfalls nicht zur Debatte.

Wir glauben an die jetzige Konstellation. (Preußen-Sportchef Malte Metzelder zur Trainerfrage)

Sportchef Malte Metzelder stärkte dem zuletzt glücklosen Coach sogar ausdrücklich den Rücken. „Wir glauben an die jetzige Konstellation“, sagte Metzelder in den Westfälischen Nachrichten: „Der Mannschaftsgeist ist intakt. In der jetzigen Situation dürfen wir uns nicht auseinanderdividieren lassen.“

In sieben Spielen in Abstiegszone getrudelt

Gleichwohl besteht Grund zur Sorge um die Adlerträger. Nach nur zwei kümmerlichen Punkten aus den vergangenen sieben Spielen in Serie ohne Sieg ist Münster trotz eines gelungenen Saisonstarts (sieben Zähler aus drei Spielen) punktgleich mit Schlusslicht Rot-Weiß Erfurt mittlerweile bis auf den vorletzten Tabellenplatz hinabgetrudelt.

Möhlmann steht damit fast zwölf Monate nach seinem Amtsantrtt an der Hammer Straße praktisch wieder am Anfang: Vor Jahresfrist war der Sturz der Preußen eben auf den vorletzten Rang der Auslöser für seine Verpflichtung.

Die seinerzeitige Situation hält der 63-Jährige allerdings nicht für vergleichbar mit der momentanen Lage seiner Mannschaft. „Damals“, begründet Möhlmann seinen Standpunkt, „war das Team total verunsichert.“ Der Ex-Profi meint, mit allen Beteiligten „konzentriert und vernünftig gemeinsam aus der Krise zu kommen“.

Anhaltspunkte dafür lieferte Münsters enttäuschender Auftritt in Jena jedoch selbst aus Möhlmanns Sicht keine: „Erklären kann ich das nicht.“ In der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 25.09.2017) wurde der Preußen-Trainer noch deutlicher: Jena wäre wacher und williger gewesen, konstatierte Möhlmann: „Uns fehlte in jeder Phase das nötige Aufbäumen.“

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