Preußen Münster: Metzelder will „sinkendes Schiff“ retten

Ankündigung von Wintertransfers

Zukunftspläne: Münsters Sportchef Malte Metzelder (M.)

Sorgenvoller Blick: Preußen-Sportchef Malte Metzelder (M.) © imago

Preußen Münster wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Wintertransfers auf die immer größere Abstiegsgefahr reagieren. Sportchef Malte Metzelder jedenfalls kündigte für die bevorstehende Wechselperiode Nachbesserungen für den Kader von Trainer Benno Möhlmann an.

Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie das Schiff sinkt. (Preueßn-Sportchef Malte Metzelder)

Durch die anhaltende Talfahrt der Adler-Träger sieht sich die Vereinsführung offenkundig allen finanziellen Zwängen zum Trotz auf personeller Ebene unter Zugzwang. „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie das Schiff sinkt“, sagte Metzelder in den Westfälischen Nachrichten.

S.O.S.-Signale immer lauter

Tatsächlich sind die S.O.S.-Signale bei den Preußen seit dem Sturz auf einen Abstiegsplatz durch die 0:3-Pleite am vergangenen Wochenende beim Halleschen FC auch nicht mehr zu überhören. Die Bilanz von nur einem Sieg in den vergangenen 13 Begegnungen mit zuletzt auch wieder nur zwei Punkten aus fünf Spielen unterstreicht den Handlungsbedarf.

Bisher jedoch hatte Metzelder in Sachen Neuverpflichtungen gemauert. Mitte Oktober ließ der SCP-Sportchef lediglich im Ansatz Hoffnung auf zusätzliche Spielräume für Neuverpflichtungen erkennen. Er sei optimistisch, dass sich zu Beginn des neuen Jahres neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen würden, sagte Metzelder seinerzeit.

Doch aus seiner Sicht muss schon das nächste Match gegen den Abstiegskonkurrenten Chemnitzer FC (Freitag) einen Kurswechsel bringen: „Wir brauchen Erfolgserlebnisse.“ Weitere Punkte für den Aufstieg aus dem Tabellenkeller sollen bis zur Winterpause außerdem besonders die weiteren Heimspiele gegen die SG Sonnenhof Großaspach und Schlusslicht Rot-Weiß Erfurt bringen.

Zu einer Unterstützung fast wie ein Neuzugang könnte dabei Stürmer-Talent Tobias Warschewski avancieren. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 21.11.2017) kann der Junioren-Nationalspieler rund drei Monate nach seinem Mittelfußbruch wieder das volle Trainingspensum absolvieren und womöglich gegen Chemnitz zumindest schon wieder auf der Bank sitzen.

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