Preußen Münster: Stadionvorstellung

Das Preußenstadion im Detail

Das Preußenstadion ist die Heimspielstätte des SC Preußen Münster

Tradition pur: Das Preußenstadion, Heimspielstätte der Münsteraner ©Imago/Osnapix

Heute verschlägt es uns im Rahmen unserer Reihe „Stadionvorstellungen“ an die Hammer Straße. Dort steht seit 1926 das Preußenstadion, auf dem der namensgebende SC Preußen Münster noch heute seine Heimspiele austrägt. Werft mit uns einen Blick auf die Heimspielstätte des SCP.

Name: Preußenstadion (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 14.300 Plätze
Sitzplätze: 3.000 (alle überdacht)
Stehplätze: 11.300 (davon 4.500 überdacht)
Rollstuhlplätze: Vor Block A (Haupttribüne)
Gästeblock: Blöcke I und J, Zugang über die Straße Am Berg Fidel (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Das Preußenstadion steht seit jeher im Münsteraner Süden, unweit des Sternbusch-Parks. Auch die Geschäftsstelle ist in unmittelbarer Nähe untergebracht. Bei seiner Errichtung war die Arena eine der größten Deutschlands und bot 40.000 Zuschauern Platz.

Damals reisten die Fans fast ausschließlich mit dem Zug an, was in Münster so gut wie sonst nirgends möglich war. Denn das Preußenstadion war damals die einzige Arena mit eigenem Bahnhof. Mittlerweile ist die Haltestelle auf der Bahnstrecke zwischen Preußen und Münster aber geschlossen.

1925 war das Preußenstadion außerdem Schauplatz für eine Revolution. Beim Spiel gegen Arminia Bielefeld fand nämlich die erste Live-Übertragung eines Fußballspiels im Radio statt. Kommentiert wurde dies übrigens vom Münsteraner Journalisten Bernhard Ernst.

Zu dieser Zeit und über die folgenden Jahre hinweg, war Preußen Münster eine der wichtigsten Adressen im deutschen Fußball. In den 50er-Jahren sahen die Fans eine der besten Angriffs-Reihen des Landes, damals unter anderem mit den legendären Sigi Rachuba und Fiffi Gerritzen.

Die Fans in Münster und Westfalen musste man nie lange bitten: Nach der Gründung der Bundesliga war das Preußenstadion beim Spiel gegen den HSV die erste ausverkaufte Arena der Bundesliga-Geschichte. Was an dem weiten Rund erstaunlich ist: Bis 2008 hat es sich nicht wesentlich verändert.

Dann folgte eine umfassende Sanierung, bei dem die Haupttribüne komplett erneuert sowie die Gegengerade überdacht wurde.  Es folgten außerdem die erste elektronische Anzeigetafel, sowie 2012 eine moderne Rasenheizung.

Hat die Geschichte des Preußenstadions bald ein Ende? Die Pläne für eine neue Heimspielstätte des SCP werden weiter vorangetrieben. Dabei soll auch ein Standort etwas außerhalb der Stadt möglich sein, was jedoch bei den Fans jüngst für Unmut sorgte. Doch auch ein Umbau der Arena an der Hammer Straße ist noch längst nicht vom Tisch.

Bisher vorgestellte Stadien
Aalen (Ostalb-Arena)
Erfurt (Steigerwaldstadion)
Großaspach (mechatronik Arena)
Halle (erdgas Sportpark)
Jena (Ernst-Abbe-Sportfeld)
Karlsruhe (Wildpark)
Köln (Südstadion)
Magdeburg (MDCC-Arena)
Meppen (Hänsch-Arena)
Osnabrück (Stadion an der Bremer Brücke)
Paderborn (Benteler Arena)
Rostock (Ostsee-Stadion)
Unterhaching (Alpenbauer Sportpark)
Wehen Wiesbaden (BRITA-Arena)
Würzburg (Flyeralarm Arena)
Zwickau (Stadion Zwickau)

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