Preußen Münster: Was wurde aus den Abgängen?

Wer hat sich verbessert, wer nicht?

Marc Heitmeier im Trikot des FSV Frankfurt.

Marc Heitmeier kehrte im Sommer von den Preußen zu seinem Ex-Verein FSV Frankfurt zurück. ©Imago

Nach Platz 9 in der Vorsaison hat sich im Sommer auch bei Preußen Münster das Personal-Karussell gedreht. 12 Spieler verließen den Verein, um sich neuen Clubs anzuschließen. Wir ziehen eine erste Zwischenbilanz und schauen, wie es ihnen nach ihrem Wechsel ergangen ist.

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Marc Heitmeier: Heitmeier kam 2014 vom FSV Frankfurt. Nach zwei Jahren in Münster kehrte er nun zu den Frankfurtern zurück. Hier war er anfangs Stammspieler in der Innenverteidigung, allerdings verlief der Start des Teams nicht gut. Nachdem einer Roten Karte am 5. Spieltag verlor Heitmeier seinen Stammplatz. Aktuell kommt er meist nur von der Bank.

Rogier Krohne: Krohne ist zum FC Emmen in die 2. niederländische Liga gewechselt. Dort ist er als Mittelstürmer gesetzt und erzielte in 10 Ligaspielen schon 4 Treffer. Sein Team hält Kontakt zu den Aufstiegsplätzen in die Eredivisie. Der Ex-Münsteraner hat einen gewaltigen Anteil daran.

Marco Aulbach: Torhüter Aulbach ging von Münster zur Zweitvertretung des FSV Mainz 05. Nachdem er schon in Münster weit von einem Stammplatz entfernt war, machte er auch in Mainz bislang nur ein Pflichtspiel – bei dem er prompt drei Treffer kassierte. Momentan fehlt er mit Knieproblemen.

Abdenour Amachaibou: Den 29-jährigen verschlug es zum SC Teutonia Watzenburg-Steinberg in die Regionalliga Südwest. Hier hat Amachaibou einen Vertrag bis 2019 unterschrieben. Er machte in dieser Saison wegen eines Bänderrisses erst 6 Pflichtspiele. Wenn er fit ist, spielt er jedoch immer von Anfang an.

Björn Kopplin: Björn Kopplin kam 2015 von Union Berlin zu den Preußen. In Münster kam der 27-jährige regelmäßig zu seinen Einsätzen, absolvierte alle 38 Punktspiele, 36 davon in der Startelf. Trotzdem verlängerten die Preußen sein Arbeitspapier nicht. Es soll zwar mehrere Anfragen aus der 3. Liga gegeben haben, jedoch hat Kopplin noch immer keinen neuen Verein gefunden.

Kevin Schöneberg: Schöneberg greift seit August bei SW Rehden eine Liga tiefer an. Nachdem er in Münster nicht mehr gebraucht wurde, ist er in der Regionalliga in der Innenverteidigung gesetzt. Allerdings muss er momentan aufgrund einer Rotsperre von der Tribüne aus zuschauen.

Marcel Reichwein: Auch Marcel Reichwein kickt nun, genau wie Schöneberg, in der Regionalliga Nord: Er ist zur 2. Mannschaft des VfL Wolfsburg gewechselt. Hier läuft es für den 30-jährigen prächtig, er ist im Sturmzentrum erste Wahl und erzielte in 11 Einsätzen 9 Treffer – 3 davon gegen Rehden und seinen alten Kumpel Schöneberg.

Felix Müller: Die Würzburger Kickers sicherten sich die Dienste des 23-jährigen vor dieser Saison. In 5 Spielen in der 2. Liga kam Müller zum Einsatz und traf dabei zuletzt 2-mal. Doch nicht nur seine eigene Formkurve zeigt nach oben, die Kickers sind das Überraschungsteam der Saison und sind sogar in Reichweite der Aufstiegsplätze.

Marco Pischorn: Pischorn hat es sogar in die 6. Liga verschlagen. Bei der SGV Freiberg spielt der 30-jährige Innenverteidiger nun in der Verbandsliga. Hier geht der ehemalige Profi seinem Team als Kapitän und Stammspieler voran, in 6 Einsätzen erzielte er einen Treffer.

Niklas Lomb: Lomb war von Bayer Leverkusen im vergangenen Jahr nach Münster verliehen und Stammtorhüter bei den Preußen. Der mit 23 Jahren noch junge Keeper kehrte im Sommer zur „Werkself“ zurück. Dort hat er zwar derzeit hinter Bernd Leno keine Chance auf einen Stammplatz, kann aber wichtige Erfahrungen sammeln und sich weiter entwickeln.

Chris Philipps: Philipps war vom FC Metz nach Münster ausgeliehen worden. Nachdem die Leihe auslief, ging es für ihn zurück in die Ligue 1 nach Frankreich. Dort kam er jedoch erst ein einziges Mal zum Einsatz. Bei der 0:1-Niederlage gegen Marseille bot er aber über 90 Minuten im defensiven Mittelfeld eine ordentliche Leistung.

Charles Elie Laprevotte: Das dritte ausgelaufene Leihgeschäft ist das mit Charles Elie Laprevotte. Er kehrte zum SC Freiburg zurück, kam dort in dieser Saison jedoch nur in der 2. Mannschaft zum Einsatz. Er kommt bislang auf 6 Einsätze in der Oberliga Baden-Würtemberg (1 Tor).