Preußen Münster: Zeigt sich wieder das Heimgesicht?

Statistik macht Mut

René Klingenburg in Aktion.

Können René Klingenburg und Preußen Münster wieder ihre Heimstärke demonstrieren? ©Imago/Kirchner-Media

Preußen Münster rangiert als Elfter im Niemandsland der Tabelle. Eigentlich eine entspannte Position für den Saison-Endspurt, doch im Angesicht von sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze kann sich die Mannschaft noch nicht zurücklehnen.

Den 32. Spieltag eröffnen die Preußen mit einem Heimspiel gegen Meppen. „Das ist definitiv so! Da müssen drei Punkte her. Vielleicht brauchen wir genau diesen Druck. Anders lässt es sich kaum erklären, warum wir zu Hause oft viel konzentrierter sind“, sagte René Klingenburg der Bild, angesprochen auf den Druck im Vorfeld.

Nur drei Klubs zu Hause erfolgreicher

Denn dass Münster im Preußenstadion wesentlich häufiger punktet als auf fremden Plätzen, ist natürlich auch dem Mittelfeldspieler nicht entgangen. 26 Punkte holten die „Adlerträger“ aus ihren bisherigen 16 Spielen vor eigenem Publikum, stellen damit die viertbeste Heimmannschaft der Liga.

In der Fremde stehen aus 15 Partien eben so viele Punkte auf der Habenseite, das reicht lediglich für Platz 16 der Auswärtstabelle. Die Hoffnung auf den zweiten Sieg im zweiten Drittliga-Heimspiel gegen Meppen, in der Vorsaison gab es ein deutliches 3:0, dürfte auch davon getrieben sein, dass die Emsländer ebenfalls „fremdeln“.

Wer ersetzt Dauerbrenner Menig?

In der Heimtabelle liegt der nächste Gegner einen Rang vor den Preußen, holte über den gleichen Zeitraum lediglich einen Punkt mehr. In fremden Stadien hingegen weist Meppen ebenfalls eine Ausbeute von 15 Punkten vor, liegt hier nur dank der besseren Tordifferenz (Meppen -7, Münster -12) vor den Preußen.

Trainer Marco Antwerpen wird gegen den SVM jedoch die gemeinsam mit Osnabrück zweitbeste Heim-Defensive (erst zehn Gegentore) umbauen müssen. Fabian Menig fehlt gelbgesperrt und damit erstmals in dieser Spielzeit. Denkbar ist, dass Antwerpen dafür entweder Philipp Hoffmann oder Philipp Müller auf rechts aufbietet. Die dadurch vakante Position im Angriff könnte Cyrill Akono ausfüllen.

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