Preußen Münster: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

René Klingenburg schlug voll ein

René Klingenburg (l.) im Zweikampf mit Mike Könnecke.

Eine absolute Verstärkung für Preußen Münster: René Klingenburg (l.). ©Imago/Picture Point

Zehn neue Gesichter präsentierten sich den Fans von Preußen Münster im Sommer. Auch wenn der Mannschaft mit vier Niederlagen in Serie zum Jahresende die Puste ausging, schlugen einige der Neuen auf Anhieb ein. Wer das war und wie sich die anderen präsentierten, erfahrt Ihr hier.

Volltreffer:

René Klingenburg
Kam aus der Oberliga von Schalkes zweiter Mannschaft. Absoluter Königstransfer. Wurde auf Anhieb zum Anführer auf dem Platz. Überzeugt im zentralen Mittelfeld mit kompromissloser Arbeit gegen und hoher Spielintelligenz am Ball. Dazu schon fünf Tore und zwei Vorlagen. Stand immer in der Startelf und verpasste nur 20 Minuten.

Guter Griff:

Rufat Dadashov
Der Neuzugang von Regionalligist BFC Dynamo überzeugte in seiner ersten Halbserie in der 3. Liga. Traf sieben Mal in 17 Einsätzen und schoss sich so nach vier Jahren Pause auch wieder in die aserbaidschanische Nationalmannschaft.

Jannik Borgmann
Der 21-Jährige wurde aus der zweiten Mannschaft befördert. Verdrängte Kapitän Simon Scherder aus der Dreierkette und spielte sich dort als linkes Glied fest. Ließ im Jahresendspurt etwas nach und musste die letzten beiden Partien von der Bank aus verfolgen.

Kevin Rodrigues Pires
Der gebürtige Kölner wechselte aus Lotte nach Münster. Auf Anhieb eine Verstärkung mit ansprechenden Leistungen an der Seite von Klingenburg. Hohe Passsicherheit. Kann noch nicht an seine Torgefahr der vergangenen Spielzeiten anknüpfen.

Ausbaufähig:

Philipp Müller
Der 23-Jährige kam vom SV Wehen Wiesbaden. Verpasste sechs der ersten sieben Spiele verletzungsbedingt. Empfahl sich über Kurzeinsätze für mehr, absolvierte fünf seiner zwölf Einsätze in der Startelf. Bewies, dass er offensiv eine Alternative sein kann.

Dominik Lanius
Nach seinem Wechel aus der Regionalliga von Viktoria Köln konnte er sich noch nicht durchsetzen. Deutete sein Potential bei drei Einsätzen, zwei davon in der Startelf, aber an. Fehlte zwischenzeitlich einen Monat auf Grund einer Verletzung. Braucht Geduld.

Oliver Schnitzler
Der Torhüter kam aus Halle und setzte sich in der Vorbereitung denkbar knapp als Nummer eins durch. Verletzte sich am fünften Spieltag gegen Osnabrück und kommt seitdem nicht mehr an Maximilian Schulze Niehues vorbei. Ist eigentlich zu talentiert für einen Bankplatz.

Niklas Heidemann
Legte nach seinem Wechsel von Regionalligist Wuppertal einen starken Start hin. Seinen Ex-Trainer Manfred Wölpper hat das nicht überrascht, wie er Liga-Drei.de im Interview sagte. Baute nach rund der Hälfte der Hinrunde aber ab und muss sich wieder empfehlen. Seit dem zehnten Spieltag nur mit zwei Einsätzen.

Nicht zu bewerten:

Ugur Tezel
Der gebürtige Berliner kam aus der Reserve von Hertha BSC. Hat auf der rechten Seite Fabian Menig vor sich, an dem er nicht vorbeikommt. Durfte bislang nur eine Halbzeit ran, beim 1:4 in Aalen. Bekommt Spielpraxis in der zweiten Mannschaft, die in der Westfalenliga antritt.

Marian Prinz
Der Torhüter kam aus der U19 von Bayer Leverkusen und ist als Nummer drei eingeplant. Ohne Aussicht auf Einsatzzeit bei der starken Konkurrenz zwischen den Pfosten, hat mit 18 Jahren aber Zeit sich zu entwickeln. Saß nach Schnitzlers Verletzung ein Mal auf der Bank. Stammtorhüter in Preußens U19, dort schon mit 27 Gegentreffern in 13 Partien.

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