Rot-Weiß Erfurt: Bornemann registriert Unterstützung

Sportchef kämpft für Stimmungswechsel

Oliver Bornemann, Sportdirektor von Rot-Weiß Erfurt

Ist zuversichtlich. RWE-Sportdirektor Oliver Bornemann vernahm positive Signale von den Sponsoren. ©Imago/Bild13

Beim insolventen Absteiger Rot-Weiß Erfurt bemüht sich der neue Sportdirektor Oliver Bornemann weiterhin um einen Stimmungswechsel. Nach eigener Aussage des 42-Jährigen sind seit seinem Amtsantritt in der Vorwoche im Bereich der finanziellen Absicherung für die kommende Saison in der Regionalliga zahlreiche Fortschritte erzielt worden.

„Ich habe klare Signale für die Unterstützung bei unserem Neuanfang wahrgenommen“, berichtete Bornemann in der Thüringer Allgemeinen vom Sponsorenabend des Klubs. Beinahe täglich würde RWE außerdem Sponsorenverträge verlängern und schließen.

Regionalliga-Etat soll Ende Mai stehen

Der frühere Sportchef von Regionalligist TSG Neustrelitz bestätigte vor diesem Hintergrund erneut den Fahrplan für die Planungen zur neuen Spielzeit. So soll der Etat für den angestrebten Start in der Regionalliga Ende Mai unmittelbar vor der für den 1. Juni geplanten offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens feststehen.

Wir haben die Pflicht, noch einmal alles rauszuknallen. (RWE-Coach Stefan Emmerling)

Unterdessen schwört Trainer Stefan Emmerling seine zuletzt überwiegend desolat aufgetretene Mannschaft auf den Abschied des -Gründungsmitgliedes aus Liga drei gegen Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers (Samstag) ein. „Obwohl alle das Ende herbeisehnen, haben wir die Pflicht, noch einmal alles rauszuknallen und uns vernünftig zu präsentieren“, sagte der Coach mit Blick auf die Pleiten seines Teams in den vergangenen sechs Spielen mit 0:21 Toren.

Noch nicht geklärt ist der Rahmen der Verabschiedung von sicher vielen abwandernden Spielern. Emmerling ließ durchblicken, dass derzeit noch intern über eine angemessene Zeremonie im Steigerwald-Stadion diskutiert werde.

Aber auch Emmerlings Gedanken sind längst bei der kommenden Saison. Derzeit absolvieren die U19-Spieler Benjamin und Alexander Pratsler (Union Berlin) und Randy Montie (1860 München) sowie das bereits etwas erfahrenere Duo Stanislav Herzel (Seligenporten) und Malick Mboob (Hannover 96 II) ein Probetraining in Erfurt.

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