Rot-Weiß Erfurt: Dabanli-Erklärung nach Wechsel

Vorwürfe gegen CFC-Sportchef Steffen Ziffert

Schlechte Erinnerung an Chemnitz: RWE-Neuverpflichtung Berkay Dabanli

Abrechnung mit Chemnitz: RWE-Zugang Berkay Dabanli © imago

Kurz nach seinem Wechsel vom Chemnitzer FC zu Rot-Weiß Erfurt tritt Berkay Dabanli gegen seinen Ex-Klub nach. In einem Interview mit der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 19.07.2017) macht der Innenverteidiger besonders dem CFC-Sportchef Steffen Ziffert schwere Vorwürfe.

Da sind ein paar Aussagen gefallen, die nicht okay waren. (RWE-Zugang Berkay Dabanli über CFC-Sportchef Steffen Ziffert)

Nachdem Ziffert im Frühjahr die Nachfolge von Stefan Beutel angetreten hatte, vermisste Dabanli offenbar die vorherige Wertschätzung durch die sportliche Führung. „Da sind einfach ein paar Aussagen in meine Richtung gefallen, die nicht okay waren“, erklärte der 27-Jährige zu Zifferts angeblichem Verhalten gegenüber seiner Person.

Kritik trotz vieler Startelf-Einsätze

Dabanli war in der vergangenen Winter-Wechselperiode vom türkischen Klub Eskisehirspor nach Chemnitz gekommen. Bei seinen insgesamt zwölf Einsätzen für die Himmelblauen In der zweiten Saisonhälfte gehörte der Abwehrspieler elfmal zur Anfangsformation des damaligen Trainers Sven Köhler.

Aus Sicht des Deutsch-Türken ist sein Einsatz für Chemnitz in der abgelaufenen Spielzeit von Ziffert in der späteren Saisonanalyse nicht ausreichend gewürdigt worden. Das sei auch der Grund für seinen Abschied aus Chemnitz gewesen. Wenn seine Leistung falsch eingeschätzt würde, dann passe es einfach nicht mehr, sagte Dabanli drei Tage vor dem Saisonauftaktspiel der Thüringer gegen Preußen Münster (22. Juli) weiter.

Für seinen Wechsel zum CFC-Ligarivalen Erfurt war laut Dabanli der gute Kontakt zu RWE-Coach Stefan Krämer ausschlaggebend. Krämer hätte sich sehr bemüht, und er spüre das Vertrauen des Trainers und des Vereins, begründete der gebürtige Frankfurter seine Entscheidung.

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