Rot-Weiß Erfurt: Eine Zukunft mit Krämer?

Trainer will aktuelle Spielzeit abwarten

Stefan Krämer, Coach bei Rot-Weiß Erfurt

Wird er seinen Vertrag bis 2018 erfüllen? RWE-Coach Stefan Krämer ©Imago

Für Erfurt ist die Luft aktuell sehr dünn, drei Zähler trennt das Team von Trainer Stefan Krämer aktuell von der Abstiegszone – nun geht es gegen am Freitagabend daheim gegen den SSV Jahn Regensburg. An den letzten beiden Spieltagen müssen sich die Thüringer zudem noch mit Hansa Rostock und der SG Sonnenhof-Großaspach messen, ein knackiges Restprogramm wartet also auf die Rot-Weißen.

Erfurt vor Herausforderungen

Selbst ein Sieg gegen den Jahn dürfte für Krämer noch nicht zwingend den Klassenerhalt bedeuten. „Mein Gefühl sagt, dass in dieser Saison 44 (Punkte) nicht reichen“, so der Fußballlehrer gegenüber dem kicker (Ausgabe 37/2017) über die aktuelle Tabellenkonstellation in der 3. Liga.

Mein Gefühl sagt, dass in dieser Saison 44 Punkte nicht reichen. (Stefan Krämer)

Vertraglich ist Krämer noch bis 2018 an Erfurt gebunden, ob er dennoch solange noch an der Seitenlinie von RWE stehen wird, ließ der 50-Jährige nicht wirklich durchblicken. Auf die Frage nach der Perspektive bei den Thüringern sagte Krämer: „Darüber mache ich mir Gedanken, wenn die Klasse gehalten […] ist. Momentan können wir alle froh sein, wenn der Laden am Laufen bleibt.“

Nicht nur sportlich muss der Verein derzeit bangen, auch wirtschaftlich sehen sich die Erfurter mit einigen Hindernissen konfrontiert. Bereits im März deutete Präsident Rolf Rombach an, dass voraussichtliche einige Nachbesserungen im Rahmen der Lizenzierung auf den Verein zukommen. Auch Krämer ist sich dieser Herausforderung bewusst: „Es wird schwer. Rolf Rombach hat gesagt, dass es die größte Aufgabe seiner Amtszeit ist. Und das sind schon zwölf Jahre.“

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