Rot-Weiß Erfurt: Im Weserstadion zu Auswärtspunkten?

Fragezeichen hinter Brückner und Kammlott

Sebastian Tyrala von RW Erfurt.

Führungsspieler: Sebastian Tyrala hat bislang keine Minute in dieser Saison verpasst. ©Imago

Mit dem Nachwuchs des SV Werder Bremen hat Rot-Weiß Erfurt in den vergangenen Jahren praktisch nur gute Erfahrungen gemacht: Seit acht Partien haben die Thüringer nicht mehr gegen die Werderaner verloren, die bislang letzte Niederlage gab es im Februar 2009. Seither gewann Erfurt 5-mal, drei Spiele endeten unentschieden. Am Sonntag nun (Anstoß: 14 Uhr) tritt RWE erneut die Reise an den Osterdeich an. Da es auf Platz 11 ein Kaninchen-Problem gibt, wird die Partie im Weserstadion stattfinden.

In der Fremde stark

Für die Mannschaft von Stefan Krämer geht es dann darum, die starke Auswärtsserie fortzusetzen: Fünf Spiele mussten die Erfurter bislang in fremden Stadien verlassen, nur aus Osnabrück (0:3) kehrten sie ohne Punkte heim. Ansonsten wurden zwei Siege (1:0 beim FSV Frankfurt und 2:1 in Zwickau) sowie zwei Remis eingefahren (2:2 in Lotte und 1:1 in Mainz). Mit dem 1:0-Sieg gegen Magdeburg im Rücken sollen jetzt auch die bisher sehr inkonstanten Bremer in die Knie gezwungen werden.

Dabei muss Krämer womöglich drei Stammspieler ersetzen: Daniel Brückner hat mit einer starken Erkältung zu kämpfen, Carsten Kammlott zog sich gegen den FCM eine Halswirbel-Blockade zu. Zudem muss Luka Odak nach seiner 5. Gelben Karte pausieren. Für den Kroaten könnte Pablo Pigl als Rechtsverteidiger auflaufen, die Alternativen zu Brückner und Kammlott heißen Tugay Ozan und Christopher Bieber.