Rot-Weiß Erfurt: Krämer rät Ihenacho zu Wechsel

Angreifer hat bei RWE keine Perspektive

Rät Aloy Ihenacho zu Wechsel: RWE-Trainer Stefan Krämer

Plant RWE-Zukunft ohne Aloy Ihenacho: Trainer Stefan Krämer © imago

Aloy Ihenacho hat bei Rot-Weiß Erfurt keine Perspektive mehr. RWE-Trainer Stefan Krämer riet dem aus Nigeria stammenden Stürmer nunmehr auch öffentlich zu einem vorzeitigen Abschied von den Thüringern.

Bei uns wird er kaum Einsatzzeiten bekommen. (RWE-Trainer Stefan Krämer)

„Bei uns wird er kaum Einsatzzeiten bekommen“, wurde Krämer in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 12.07.2017) zitiert: „Das haben wir ihm auch so klar gesagt.“

Zeitnahe Entscheidung über Transfer nach Steinbach

Ihenacho ist denn auch zuletzt schon wiederholt als Zugang bei Regionalligist TSV Steinbach im Gespräch gewesen. Eine Entscheidung über den möglichen Transfer zum hessischen Viertligisten soll noch in der laufenden Woche fallen.

Ganz offenkundig würde Erfurt trotz Ihenachos Vertrag bis zum Ende der bevorstehenden Saison auch auf eine Ablösesumme verzichten oder gerade einmal einen wohl eher symbolischen Betrag fordern. Ein Wechsel des 21-Jährigen, der zu Beginn der vergangenen Spielzeit aus der Reserve von Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt zu den Thüringern gekommen war, würde den Etat des Klubs spürbar entlasten.

Die dadurch frei werdenden Mittel könnte RWE gut brauchen. Vor dem Saisonstart gegen Preußen Münster (22. Juli) sucht Krämer nämlich noch nach sinnvollen Verstärkungen.

Ihenacho hatte Krämers Erwartungen aus dem Vorjahr in der zurückliegenden Saison zu keiner Zeit erfüllen können. Der Coach setzte den Angreifer im gesamten Verlauf des Spieljahres nicht eine einzige Minute ein.

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