Rot-Weiß Erfurt: Krämer ruft schon Abstiegskampf aus

RWE nach Fehlstart schon wieder unter Druck

Trainer Stefan Krämer erwartet für RWE ein schweres Jahr

Düsterer Blick in die Zukunft: RWE-Coach Stefan Krämer © imago

Bei Rot-Weiß Erfurt schrillen nach dem Fehlstart in die neue Saison schon wieder die Alarmglocken. Bei nur einem Punkt aus den ersten drei Liga-Spielen mit weitgehend enttäuschenden Auftritten hat Trainer Stefan Krämer bereits den Kampf gegen den Abstieg ausgerufen.

Wir müssen drei Mannschaften finden, die hinter uns bleiben. (RWE-Trainer Stefan Krämer)

„Unser Ziel muss es sein, dass wir drei Mannschaften finden, die hinter uns bleiben“, sagte der Coach nach den beiden verlorenen Ost-Duellen beim 1. FC Magdeburg (0:3) und gegen Hansa Rostock (0:1) in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 03.08.2017) und offenbarte dabei zumindest Zweifel an der Konkurrenzfähigkeit seines Teams.

Im Tabellenkeller schon wieder unter Druck

Nach dem erst auf der Zielgeraden der vergangenen Spielzeit erreichten Klassenerhalt befindet sich Erfurt vor dem Gastspiel  beim ebenfalls noch sieglosen FSV Zwickau (Freitag) im Tabellenkeller gleich schon wieder unter Druck. „Das wird das schwerste Jahr, seit Rot-Weiß in der 3. Liga spielt“, orakelte Krämer laut Thüringer Allgemeine (TA) weiter.

Aus seinen früheren Erfahrungen bei Arminia Bielefeld und Energie Cottbus ist sich der Coach der prekären Situation sehr bewusst. Seine Analyse des Spiels gegen Rostock in der TA klingt denn auch wie die Beschreibung eines Abstiegskandidaten: Nach dem Rückstand habe man gemerkt, „dass das Selbstvertrauen, die Automatismen und die Qualität im Moment noch nicht so da sind“.

Kurzfristige Schnellmaßnahmen auf dem Spielermarkt zur Verbesserung des Niveaus vor allem auch in der zuletzt äußerst harmlosen Offensive kommen für RWE trotz zahlreicher Langzeitverletzter offenbar nicht in Betracht.

Im Gegenteil: Nach Bild-Informationen muss Erfurt zur Vermeidung einer Strafe wegen Verstößen gegen die Lizenzauflagen seinen Kader sogar mindestens noch um einen Spieler ausdünnen.

Christopher Bieber appelliert denn auch schon an seine Kollegen zur Konzentration auf die eigenen Stärken. Auch wenn momentan ein Tiefpunkt erreicht sei, „sind es die Kleinigkeiten, die entscheidend sind“, zitierte die TA den Stürmer.

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