Rot-Weiß Erfurt: Krämer will Menz nicht ziehen lassen

Abwehrspieler bestätigt Uerdinger Angebot

Lässt Christoph Menz nicht ziehen: RWE-Trainer Stefan Krämer

Will keinen Stammspieler mehr abgeben: RWE-Coach Stefan Krämer © imago

Rot-Weiß Erfurt will Christoph Menz nicht als zweiten Stammspieler zum ambitionierten Regionalligisten KFC Uerdingen ziehen lassen. Allen voran Trainer Stefan Krämer hat sich einem Bericht der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 5.7.2017) zufolge gegen einen Verkauf des Abwehrspielers an die Rheinländer ausgesprochen.

Wir können keinen weiteren Leistungsträger abgeben. (RWE-Trainer Stefan Krämer)

Der Coach befürchtet für den Fall eines vorzeitigen Abschieds von Menz offenbar einen zu großen Substanzverlust für seine Mannschaft. „Wir können keinen weiteren Leistungsträger abgeben – da sind wir uns alle einig“, zitierte die Bild Krämer.

Menz geht von Vertragserfüllung aus

Menz selbst bestätigte inzwischen auch die Offerte des früheren Pokalsiegers. Allerdings geht der Verteidiger vorerst offenbar nicht von einer Freigabe aus. „Stand heute muss niemand beunruhigt sein“, sagte der 28-Jährige der Bild nach Gesprächen mit Erfurts Manager Torsten Traub über das Krefelder Angebot.

Uerdingen rüstet sein Team für den angepeilten Drittliga-Aufstieg massiv auf. Bislang nahm der KFC bereits vier Spieler aus Liga drei unter Vertrag, darunter auch Erfurts bisherigen Kapitän Mario Erb.

Für Menz müsste der Viertligist nochmals tief in die Tasche greifen. Der gebürtige Magdeburger hat bei RWE noch einen Vertrag bis zum Ende der bevorstehenden Saison, und sein Marktwert liegt bei gut 300.000 Euro.

Erfurts Freigabeverweigerung für Menz ist nachvollziehbar. Das Defensiv-Ass kam in der zurückliegenden Spielzeit in allen 38 Punktspielen zum Einsatz. Mittlerweile verfügt Menz, der 2014 zu den Thüringern gekommen war, über die wichtige Erfahrung von 120 Spielen in der 3. Liga.

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