Rot-Weiß Erfurt: Was wurde aus den Abgängen?

Wer hat sich verbessert, wer nicht?

Juri Judt im Trikot von Rot-Weiß Erfurt.

Juri Judt hat seine Karriere inzwischen beendet, er macht jetzt eine Ausbildung zum Verwaltungswirt. ©Imago

Der personelle Umbruch bei Rot-Weiß Erfurt hielt sich in diesem Sommer in Grenzen: Sieben Neuzugängen stand acht Abgänge gegenüber. Liga-Drei.de zeigt Euch, wie es den früheren Erfurter bei ihren neuen Klubs bisher ergangen ist.

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Juri Judt: Der ehemalige Junioren-Nationalspieler verließ die Thüringer nach zwei Jahren und insgesamt 58 Pflichtspielen. Es ging für ihn in die Regionalliga Bayern zum SV Seligenporten. Allerdings bat er nach nicht einmal einem Monat um seine Vertragsauflösung und beendete seine Karriere; Judt will sich jetzt voll und ganz auf seine Ausbildung zum Verwaltungswirt konzentrieren.

Marc Höcher: Nur ein Jahr blieb der Niederländer bei RWE, in dieser Zeit kam er auf 18 Spiele (3 Tore, 2 Assists). Nach der Winterpause spielte der 32-Jährige aber kaum noch eine Rolle und wechselte deshalb zurück in seine Heimat. Bei Helmond Sport in der 2. holländischen Liga war er zunächst gesetzt, in den vergangenen drei Spielen kam er aber nicht mehr zum Einsatz.

Paul Büchel: Der Torhüter hat in drei Jahren bei den Profis kein einziges Spiel für die 1. Mannschaft der Rot-Weißen absolviert. Deshalb entschied er sich, es zwei Ligen tiefer bei Germania Halberstadt in der in der NOFV-Oberliga Süd zu probieren. Dort war er erst einmal Stammkeeper, danach musste er aber mit einer Rippenprellung passen.

Patrick Twardzik: Büchel war nicht der einzige Erfurter, der im Sommer nach Halberstadt wechselte – auch der Tscheche Patrick Twardzik wählte diesen Weg. Der Sohn des Erfurter Torwart-Trainers stand mit einer Ausnahme immer in der Startelf der Germania, wahlweise als Innen- oder als Linksverteidiger. Beim 6:0 in Markranstädt gelang ihm sogar ein Tor.

Fabian Burdenski: Der Sohn des ehemaligen Nationalkeepers Dieter Burdenski kam vor einem Jahr als vereinsloser Spieler in die thüringische Landeshauptstadt. Dort reichte es für ihn allerdings nur zu einem Kurzeinsatz. Jetzt spielt Fabian Burdenski beim Ligakonkurrenten FSV Frankfurt – aber auch hier durfte er bisher nur insgesamt 31 Pflichtspiel-Minuten absolvieren.

Sebastian Szimayer: Der Mittelstürmer wagte vor einem Jahr den Sprung von der 5. Liga in die 3. Liga. Seine Saison verlief eigentlich ganz ordentlich, auch wenn er in der Rückrunde nicht mehr so viel Einsatzzeit bekam wie in der Hinrunde. Dennoch löste er seinen Vertrag auf eigenen Wunsch hin auf und ist jetzt für Eintracht Trier unterwegs. Seine bisherige Bilanz in der Regionalliga: 12 Spiele, ein Tor.

Julian Löschner: Für den Rechtsverteidiger reichte es in der Vorsaison nur zu einem Einsatz bei den Profis von RWE, ansonsten war er meistens bei der 2. Mannschaft. Im Sommer ließ er sich zu Schweinfurt 05 in die Regionalliga Bayern ausleihen. Dort kam er bislang nur auf zwei Spiele über jeweils 45 Minuten, einmal in der Startelf, einmal als Einwechselspieler.

Amer Kadric: Beim Bosnier verlief es ähnlich wie bei Löschner: Nach wenigen Kurzeinsätzen in der 3. Liga ging es jetzt per Leihe in die Regionalliga. Kadric steht nun beim SC Wiedenbrück unter Vertrag – bei drei Einsätzen kam er insgesamt nur auf vier Minuten Spielzeit, 9-mal wurde er gar nicht berücksichtigt.