Rot-Weiß Erfurt: Zwei weitere Neuzugänge

Crnkic und Kaffenberger anscheinend im Anflug

Nermin Crnkic

Nermin Crnkic soll bei RWE unterschrieben haben. ©Imago/Picture Point

Gestern vermeldete Liga-Drei.de den Ex-Kölner Kusi Kwame exklusiv als Neuzugang in Erfurt, neben dem Außenverteidiger soll sich RWE jedoch noch zwei weitere Spieler geschnappt haben. Wie die Thüringer Allgemeine berichtet, werden auch Nermin Crnkic sowie Marcel Kaffenberger in Zukunft das Erfurter Trikot tragen. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.

Verstärkung für das Mittelfeld

Crnkic stellte sich bei den Thüringern bereits Anfang Januar im Probetraining vor, damals deutete bereits einiges auf einen Kontrakt mit dem Mittelfeldspieler hin. Der Bosnier spielte bis November in Sarajevo, dort kam der linke Außenbahnspieler auch in der Europa League-Qualifikation zum Einsatz.

Auch Kaffenberger, der seit Anfang Juli vereinslos war, konnte Stefan Emmerling im Training anscheinend von seinen Qualitäten überzeugen. Der 23-Jährige agiert vornehmlich im defensiven Mittelfeld und kann zudem bereits Zweit- sowie Drittligaerfahrung vorweisen.

Die TA berichtet außerdem davon, dass Erfurt weitere Spieler unter Vertrag nehmen und mit einem Arbeitspapier bis zum Saisonende ausstatten will. Damit dürfte der Verein auf das aktuelle Spielerlazarett reagieren, dort hatte sich jüngst erst Florian Neuhold mit einem Kreuzbandriss eingereiht.

Entscheidung noch offen

Neben der personellen Situation wurde zudem die wirtschaftliche Lage in den vergangenen Tagen und Wochen heiß diskutiert, der Liquiditätsnachweis wurde bekanntlich beim DFB vorgelegt. Dieser wollte sich bis zum gestrigen Mittwoch mit einer Entscheidung zu Wort melden, die Verantwortlichen in Erfurt warteten jedoch vergeblich.

„Nach aktueller Rückmeldung aus unseren Fachabteilungen gibt es keine offizielle Entscheidung. Wir hoffen, dass es bis Ende der Woche oder Anfang nächster Woche mit der Verkündung klappt“, wird DFB-Mitarbeiter Jochen Breideband zu dem ausstehenden Entschluss zitiert. Die Thüringer müssen sich also noch etwas gedulden.